„Freuds Anna O.“

Über das Leben und Wirken der Berta Pappenheim
am 16. Februar 2020 um 16 Uhr

Bertha Pappenheim (1859 –1936) war eine österreichisch-deutsche Frauenrechtlerin, bedeutende Sozialpionierin und Gründerin des Jüdischen Frauenbundes. Sie bewahrte lebenslang ein Geheimnis: Bekannt wurde sie darüber hinaus als Patientin Anna O., die Freud zur Entwicklung der Psychoanalyse inspirierte. Selbst hat sie nie über ihre Krankheit – Hysterie – gesprochen. Sie wurde aus eigener Kraft gesund und kämpfte gegen Armut und Mädchenhandel, für die Würde der Frauen und übersetzte zahlreiche bedeutende Schriften aus der jüdischen Literatur.

Die Referentin Marianne Brentzel studierte Politikwissenschaften und Pädagogik in Berlin und war lehrberuflich sowie im Verlagswesen tätig. Sie schreibt vorwiegend „Biografien spannender Frauen“, wie sie ihre Schriften selbst benennt. Dazu zählt auch das zuerst im Göttinger Wallstein-Verlag und 2004 bei Reclam neu aufgelegte Werk „Anna O. Bertha Pappenheim, Biographie“. Heute lebt Brentzel in Dortmund.
Bereits 2014 war sie im Lehrhaus Referentin; damals berichtete sie aus dem Leben der jüdischen Autorin Else Ury.

Über Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen

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