Wir trauern mit den Opfern

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„Gedenken an Ruth Klüger“

am 18. April 2021 um 16 Uhr per ZOOM aus der Begegnungsstätte Löwenstein
mit Dr. Hermann Engster

Noch immer hält uns die Corona-Pandemie im Bann. Gleichwohl wollen wir jetzt versuchen, per ZOOM einen Vortrag von Dr. phil. Hermann Engster zu erleben. Der Referent wirkt derzeit als Dozent für Literatur und Musik an der Universität des dritten Lebensalters in Göttingen.

Ruth Klüger ist in der Nacht vom 5. zum 6 Oktober in Irvine, Kalifornien, im Alter von 88 Jahren verstorben. Sie war Wienerin, Amerikanerin, Göttingerin. Und Jüdin. 1931 in Wien geboren, erlebte sie dort schon früh den Antisemitismus. Bereits als Kind entwickelte sie eine Leidenschaft zur Literatur, lernte Gedichte von Goethe, Heine und ganze Schiller-Balladen auswendig. Als Elfjährige wurde sie mit ihrer Mutter ins KZ Theresienstadt deportiert, danach nach Auschwitz.

Das Memorieren der Gedichte half ihr, das quälende Appellstehen auszuhalten und ihr die Hoffnung auf eine bessere Welt zu bewahren. Den Gaskammern entging sie, weil eine Schreiberin ihr riet, sich statt als 12-jährig als 15-jährig auszugeben, um als arbeitsfähig eingestuft zu werden.

Auf den Todesmärschen in andere KZs vor Kriegsende gelang Mutter und Tochter die Flucht. Danach emigrierten sie in die USA. Ruth Klüger studierte Germanistik, lehrte als Professorin in Princeton/New Jersey und Irvine/Kalifornien; 1988 erhielt sie eine Gastprofessur in Göttingen.

Göttingen wurde ihr zu einer zweiten Heimat. Hier schrieb sie ihre Erinnerungen mit dem Titel „weiter leben. Eine Jugend“. Das Buch, von Suhrkamp als „unliterarisch“ abgelehnt, erschien im damals kleinen Wallstein-Verlag, der davon 300.000 Exemplare verkaufte. Gewidmet hat sie das Buch ihren „Göttinger Freunden“.

Als Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. Ihre letzten Jahre verbrachte sie in Irvine. Dieser eindrucksvollen und verehrungswürdigen Frau soll in diesem Vortrag gedacht werden.

Ab 15:45 Uhr besteht die Möglichkeit, sich am ZOOM-Meeting anzumelden. Bitte schalten Sie dazu Ihr Mikrofon ab, um den Vortrag nicht zu stören; natürlich besteht anschließend die Möglichkeit, mit dem Referenten zu diskutieren:

https://us02web.zoom.us/j/82277236531?pwd=YVhRVGlNOFZhNmsrUmNWclpLN2YvUT09
Meeting-ID: 822 7723 6531 – Kenncode: 161388

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Aktuelle Änderungen

Wegen der Beschränkungen angesichts der Corona-Pandemie müssen die November-Veranstaltungen in der Begegnungsstätte Löwenstein ausfallen. Betroffen sind folgende Termine:

9. November 2020: Lange Nacht der Erinnerung
Die Veranstaltung am Mahnmal ist als „Demonstration“ angemeldet. Eine Entscheidung liegt aber noch nicht vor
11. November 2020: Jiddische Lieder
15. November 2020: Konzert mit Monica Guttman und Ramón Jaffé

Ersatztermine sind noch nicht vereinbart.

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„Emmanuel Levinas – Ethik und Religionsphilosophie“

18. Oktober 2020, 16 Uhr im Löwenstein, Rote Straße 28, Innenstadt

Unser Referent Rüdiger Pürschel stellt in seinem Vortrag den biographischen und den philosophischen Weg des Buchhändlersohns Emmanuel Levinas (1906–1995) aus Kaunas im heutigen Litauen vor. Levinas wurde in Frankreich ein bedeutender Ethiker. Er beschäftigte sich zeitlebens lesend und schreibend mit dem Talmud.

Wie wuchs er auf, zwischen den Werken des russischen Dichters Alexander Puschkin und der Tora – den fünf Büchern Moses – dem ersten Teil des Tanach, der hebräischen Bibel? Welche Studien ließen ihn in Paris zum Philosophen, bereits ab 1930 französischer Staatsbürger, reifen? Und welche Wehrlosigkeit setzte ihm zu, so dass er zum Autor bedeutender Schriften mit ganz eigenen Ansätzen und Schreibweisen wurde?

In Vortrag und Gespräch wird der Referent mit uns diesen Fragen nachgehen. Biographische und autobiographische Texte werden herangezogen. Kurze Auszüge aus seinen Essays und Abhandlungen werden in deutscher Sprache vorgestellt.

Mit einer Magisterarbeit über Paul Celan (Todesfuge, Corona) beschloss Rüdiger Pürschel sein Studium in Göttingen. Als Landesstatistiker in Hannover war er u.a. mit der empirischen Realität von Massentierhaltung und Flächenverbrauch befasst. Daneben schrieb er Kolumnen. Zeitgeschichtliche Perspektiven waren und sind von Interesse; auch dann, wenn sie die traumatische Wahrnehmung Einzelner, die ja nie nur einzelne sind, einbeziehen.

Wegen der Corona-Pandemie wird der Lernnachmittag mit Abstand bei guter Durchlüftung in der Begegnungsstätte Löwenstein stattfinden. Es wird gebeten, die markierten Plätze mit Mund-Nasenschutz-Maske einzunehmen. Die Erfahrung der vergangenen Monate hat gezeigt, dass die Fläche des Löwenstein ausreichend für einen solchen Lernnachmittag ist.

Das am 16. Juni 2020 ausgefallene Konzert anlässlich des 18. Jahrestages der Lehrhaus-Gründung mit Monica Guttman und Ramón Jaffé – zwei international renommierten Solisten und Kammermusikern – soll am Sonntag, 15. November 2020 nachgeholt werden. Sollten dann noch Abstands- und Besuchermengenregelungen gelten, wird das Programm – so haben es die Künstler selbst angeboten – nach einer angemessenen Pause zweimal gespielt.

Einmal im Monat – meistens am zweiten Mittwoch – bietet Wieland Ulrichs mit Freunden des KlezPo einen „Liederabend“ im Löwenstein an. Vorgestellt wird jeweils ein jiddischer Song. Treffen abends um 20 Uhr. Jetzt am 14. Oktober.

Der jüdisch-christliche Kalender für 2021 ist in Vorbereitung. Er umfasst das komplette jüdische Jahr 5781 sowie die ersten Monate 5782. Der Kalender ist ab Ende Oktober gegen eine Mindestspende in Höhe von 1 EUR pro Stück bei den Innenstadtbuchhandlungen Hertel und Roter Buchladen sowie in der Begegnungsstätte Löwenstein erhältlich.

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Programm Oktober bis Dezember

Tag   Datum       Zeit        Bezeichnung                               Ort                         Anmerkungen      Eing.  Ausg.

Fr      02.10.20     18:30     Erew Sukkot                                          Rote Straße 28      Garten Grillen       18:37
Sa     03.10.20     10:30     1. Tag Sukkot                                          Rote Straße 28      Garten Sukka                 19:42
So     04.10.20                   2. Tag Sukkot
Mo    05.10.20                   Chol Hamoed 1
Di      06.10.20                   Chol Hamoed 2
Mi     07.10.20                  Chol Hamoed 3
Do     08.10.20                   Chol Hamoed 4
Fr      09.10.20                   Hoschana Rabba                                                                                                     18:21
Sa     10.10.20     10:30     Schemini Azereth Jiskor;
18:30 Simchat Tora Rote Straße 28                                    19:27
So     11.10.20                   Simchat Tora
Mo    12.10.20                   Isru Chag
Fr      16.10.20     18:30     Kabbalat Schabbat                               Rote Straße 28                                     18:06
Sa     17.10.20     10:30     Bereschit Schabbat Mewarchim        Rote Straße 28                                              19:12
So     18.10.20     16:00     Lehrhaus: Emmanuel Levinas           Rote Straße 28    Rüdiger Pürschel
Fr      06.11.20     18:30     Kabbalat Schabbat                               Rote Straße 28                                     16:26
Sa     07.11.20     10:30     Wajera                                                     Rote Straße 28                                              17:35
Mo    09.11.20     19:30     Lange Nacht der Erinnerung;           Rote Straße 28    noch offen wg. Corona
                            18:00     Mahnmal: Reichspogromnacht
So     15.11.20     16:00     Konzert Guttman & Jaffé; evl. zusätzl. 18:00   Rote Straße 28    Zentralrat der Juden Kultur
Fr      20.11.20     18:30     Kabbalat Schabbat                               Rote Straße 28                                    16:06
Sa     21.11.20     10:30     Toldot                                                       Rote Straße 28                                               17:18
Fr      04.12.20     18:30     Kabbalat Schabbat                               Rote Straße 28                                     15:55
Sa     05.12.20     10:30     Wajischlach                                            Rote Straße 28                                               17:10
Do    10.12.20     19:00     Erew Chanukka; Film mit StudentenRote Straße 28   
Fr      11.12.20                   1. Tag Chanukka                                                                                                      15:53
Sa     12.12.20                    2. Tag Chanukka Wajeschew Mewarchim                                                                       17:09
So     13.12.20     17:00     3. Tag Chanukka Feier mit Lehrhaus  Rote Straße 28 
Mo    14.12.20                   4. Tag Chanukka
Di      15.12.20                   5. Tag Chanukka
Mi      16.12.20                  6. Tag Chanukka
Do     17.12.20                   7. Tag Chanukka
Fr      18.12.20     18:30    Kabbalat Schabbat / 8. Tag Chanukka Rote Straße 28                                   15:54
Sa     19.12.20     10:30     Mikez                                                          Rote Straße 28                                               17:11
Fr      25.12.20                   Fasten 10. Tewet                                                                                                     15:57      17:15

Termine ohne Zeit- und/oder Ortsangabe: Nur zur Information

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„Bedeutung der Hohen Feiertage“

Am Wochenende 18. bis 20. September feiern jüdische Menschen weltweit Rosch Haschana, das Neujahrsfest. Es ist zugleich Auftakt der Hohen Feiertage, die mit Jom Kippur, dem Versöhnungstag, am 28. September nach zehn Tagen der Buße und Einkehr zu Ende gehen. Am 20. September wird die Referentin, zugleich Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen sowie des Vereins Jüdisches Lehrhaus Göttingen, uns anhand von historischen und aktuellen Beispielen die Bedeutung dieser Zeitspanne vermitteln.

Wegen der Corona-Pandemie wird der Lernnachmittag mit Abstand bei guter Durchlüftung in der Begegnungsstätte Löwenstein stattfinden. Es wird gebeten, die markierten Plätze mit Mund-Nasenschutz-Maske einzunehmen. Die Erfahrung der vergangenen Monate hat gezeigt, dass die Fläche des Löwenstein ausreichend für einen solchen Lernnachmittag ist.

Der inzwischen traditionelle Kalender des Lehrhauses ist für die Bearbeitung durch die Druckerei fertig gestellt. Leider ist es in diesem Jahr nicht möglich, die Auslieferung rechtzeitig zu den Hohen Feiertagen vorzunehmen.

Die Verantwortlichen des Vereins Jüdisches Lehrhaus Göttingen freuen sich, nach der langen Corona-bedingten Pause – seit März fielen alle geplanten Veranstaltungen aus – wieder einen Lernnachmittag anbieten zu können.

Das am 16. Juni 2020 ausgefallene Konzert anlässlich des 18. Jahrestages der Lehrhaus-Gründung mit Monica Guttman und Ramón Jaffé – zwei international renommierten Solisten und Kammermusikern – soll am Sonntag, 15. November 2020 nachgeholt werden. Sollten dann noch Abstands- und Besuchermengenregelungen gelten, wird das Programm – so haben es die Künstler selbst angeboten – nach einer angemessenen Pause zweimal gespielt.

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Veranstaltungen September 2020

 Tag  Datum   Zeit   Bezeichnung    Ort                     Eing.  Ausg.

Fr     28.08.20  18:30  Kabbalat Schabbat Rote Straße 28   19:57
Sa    29.08.20  10:30  Ki Teze                    Rote Straße 28                   21:06
Mo   14.09.20              Erschaffung der Welt
Fr    18.09.20  18:30  Erew Rosch Haschana 5781    Rote Straße 28    19:09
Sa     19.09.20  10:30  Rosch Haschana / Taschlich    Rote Straße 28                   20:15
So        Gebet für die Verstorbenen     verschoben auf 27.9.20     
So     20.09.20  16:00  Lehrhaus: Bedeutung Hohe
Feiertage im Judentum    Rote Straße 28 
Mo    21.09.20             Fasten Gedalja
Fr      25.09.20 18:30  Kabbalat Schabbat Rote Straße 28    18:53
Sa      26.09.20 10:30  Ha’asinu                  Rote Straße 28      19:59
So     27.09.20  14:00  Gebet für die Verstorbenen     Jüdischer Friedhof Änderung     
So     27.09.20  18:30  Kol Nidrei Erew Jom Kippur  Rote Straße 28 
Mo    28.09.20  10:30  Jom Kippur Jiskor;
abends Anbeißen                     Rote Straße 28  

Termine ohne Ortsangabe: Nur zur Information

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Veranstaltungen Mai bis August

Die nachfolgenden Termine stehen unter dem Vorbehalt einer Öffnung der Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie. Bereits abgesagte Termine sind gekennzeichnet. Für die Teilnahme an Gemeindeveranstaltungen (G’ttesdienste etc.) ist keine telefonische Anmeldung erforderlich.

Mai

  • Fr   01.05.2020  18:30  Kabbalat Schabbat      – entfällt
  • Sa   02.05.2020  10:30  G’ttesdienst Achare-Mot, Kedoschim    – entfällt
  • Fr   08.05.2020  18:30  Pessach Scheni mit Seder-Feier
  • Sa 09.05.2020 10:30 G’ttesdienst Emor
  • Di   12.05.2020  19:00  Lag BaOmer   – im Garten mit Grillen
  • Fr   15.05.2020  18:30  Kabbalat Schabbat    Pal
  • Sa   16.05.2020  10:30  G’ttesdienst Behar, Bechukotaj
  • So   17.05.2020  16:00  Lehrhaus: Das sephardische Lied  –  entfällt             
  • Fr   22.05.2020  18:00  Jom Jeruschalajm mit Kabbalat Schabbat
  • Do  28.05.2020  19:00  Erew Schawuoth
  • Fr   29.05.2020  18:30  Schawuoth 1
  • Sa   30.05.2020  10:30  Schawuoth 2; Jiskor

Juni 

  • Fr   05.06.2020  18:30  Kabbalat Schabbat
  • Sa   06.06.2020  10:30  Nasso

Die  Jüdischen Kulturtage 2020 entfallen.
Das Festkonzert anlässlich des 18. Gründungstages des „Jüdisches Lehrhaus Göttingen e.V.“  findet am 15. November 2020 statt.

Juli

  • Fr    03.07.2020  18:30  Kabbalat Schabbat
  • Sa   04.07.2020  10:30  G’ttesdienst Chukkat-Balak
  • So   12.07.2020  08:00  Exkursion zum sephardischen Friedhof Hamburg                                 entfällt   
  • Fr   17.07.2020  18:30  Kabbalat Schabbat
  • Sa   18.07.2020  10:30  G’ttesdienst Matot-Masse, Schabbat Mewarchim
  • Fr    31.07.2020  18:30  Kabbalat Schabbat

August

  • Sa   01.08.2020  10:30  G’ttesdienst Wa’etchanan; Schabbat Nachamu
  • Fr   07.08.2020  18:30  Kabbalat Schabbat
  • Sa   08.08.2020  10:30  G’ttesdienst Ekew
  • Fr   21.08.2020  18:30  Kabbalat Schabbat / Rosch Chodesh 2
  • Sa   22.08.2020  10:30  Schoftim
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„Musik – Speise – Trank“: Chanukka – Vor dem Fest


Konzert mit Alex Jacobowitz
am 15. Dezember 2019 um 16 Uhr im Löwenstein, Rote Straße 28, Göttingen

Die Konzerte von Alex Jacobowitz sind immer mehr als Musik. Die Kommunikation mit dem Publikum ist ein elementarer Teil seiner Auftritte. Seine Geschichten geben Einblicke in die jüdische Kultur, aber auch in das Leben als jüdischer Straßenkünstler. Mit Witz und Humor erreicht er jeden, besonders auch junge Zuhörer. Sein jüdisches Solo-Programm umfasst Klezmer und israelische Musik, liturgische Werke oder jiddische Volkslieder. Er wurde 1960 in New York geboren und studierte Schlagzeug an der Ithaca School of Music (New York). Nach einem Jahr mit dem Jerusalem Symphony Orchestra ließ er das Leben als Orchestermusiker hinter sich und ist seitdem auf der ganzen Welt als Solist tätig und der jüdischen Tradition der fahrenden Musiker, der Klezmorim, folgend.

Beim letzten Lernnachmittag des Jahres gibt es neben der Musik aber auch typische Chanukka-Speisen. Das achttägige jüdische Lichterfest beginnt zwar erst eine Woche später, aber zur Einstimmung auf „Weihnukka“ mit vielen Informationen, typischen Speisen und Getränken sollte der dritte Advents-Sonntag gerade rechtzeitig sein. Das Konzert wird dank der Unterstützung des Zentralrats der Juden in Deutschland ermöglicht; für das Weihnukka-Menü und die Getränke wird ein Teilnehmer-Beitrag in Höhe von 25 EUR (ermäßigt 20 EUR) erhoben.
Zur Vorbereitung des Menüs ist eine Anmeldung während der Öffnungszeiten des Löwenstein bis Sonnabend (14. Dezember) 19 Uhr erforderlich:
Tel.: 0551 – 99 72 85 58 oder 0172 – 5 61 68 70

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Termine im April und Mai 2021

TagDatumZeitBezeichnungOrtAnmerkungenHinweise (E-A)
Do01.04.21 4. Omer, Chol Hamoed 3   
Fr02.04.21 5. Omer, Chol Hamoed 4  19:37
Sa03.04.21 6. Omer, 7. Tag Pessach  20:48
So04.04.2110:307. Omer, 8. Tag Pessach, Jiskor   
Mo05.04.21 Isru Chag   
Do08.04.21 Jom ha-Schoa   
Fr09.04.2118:30Kabbalat SchabbatRote Straße 28per ZOOM mit Rab. Pal19:48
Sa10.04.2110:30Schacharit Schemini, Sch. MewarchimRote Straße 28per ZOOM mit Rab. Pal21:01
Mi14.04.21 18:30Jom ha-Sikaron, anschl. Jom ha-Azma‘utRote Straße 28Per ZOOM mit Rab. Pal 
Do15.04.21 Jom ha-Azma’ut   
Sa17.04.21 Tusria-Mezora   
So18.04.21116:00Lehrhaus: Zum Gedenken an Ruth KlügerRote Straße 28per ZOOM, Dr. H. Engster 
Fr23.04.21118:30Kabbalat SchabbatRote Straße 28per ZOOM ? mit Rab. Pal20:12
Sa24.04.2110:30Schacharit Achare-Mot, KedoschimRote Straße 28per ZOOM ? mit Rab. Pal21:28
Mo26.04.21 Pessach Scheni   
Fr30.04.2118:00 !Kabbalat Schabbat, Lag BaOmerRote Straße 28Grillen im Garten ?20:23 – 22:44
Sa01.05.21 Emor   
Fr07.05.2118:30Kabbalat SchabbatRote Straße 28per ZOOM ? mit Rab. Pal20:35
Sa08.05.2110:30Schacharit Behar-Bechukotaj, s. MewarchimRote Straße 28per ZOOM ? mit Rab. Pal21:56
Mo10.05.21 Jom Jeruschalajm   
Sa15.05.21Bamidbar, S. Kallah  22:09
So16.05.2118:30Erew SchawuothRote Straße 28per ZOOM ? mit Rab. Pal 
Mo17.05.21Schawuoth 1   
Di18.05.2110:30Schawuoth 2, JiskorRote Straße 28per ZOOM ? mit Rab. Pal 
Mi19.05.21 Isru Chag   
Fr21.05.2118:30Kabbalat SchabbatRote Straße 28per ZOOM ? mit Rab. Pal20:56
Sa22.05.2110:30Schacharit NassoRote Straße 28per ZOOM ? mit Rab. Pal22:22
Sa29.05.21 Beha’alotcha   
Hinweis

Fest- oder Feiertage ohne Uhrzeit: Nur zur Information

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„Aus jüdischer Sicht: Die Sintflut“

Lernnachmittag mit Rabbiner Avraham Yitzchack Radbil
am 22. März 2020 um 16 Uhr im Löwenstein, Rote Straße 28 (Innenstadt)

Aufgrund der aktuellen Entwicklung hinsichtlich des Umgangs mit dem Corona-Virus sowie der offiziellen Hinweise für öffentliche Veranstaltungen müssen wir den Lernnachmittag leider absagen.

Über einen neuen Termin werden wir rechtzeitig informieren.

Die Sintflut‐Erzählung ist wahrscheinlich die einzige Geschichte, die es in fast allen Kulturen gibt. Zwar variieren die Details, aber fast immer geht es um Wassermassen, die wegen der Sünden der Menschen auf die Erde niedergehen. Nur eine einzige gerechte Familie bleibt von der Sintflut verschont – von ihr stammen wir alle ab.

Rabbiner Radbil berichtet über die jüdische Sicht auf die Sintflut‐Geschichte. Warum diese auch heute für uns alle aktuell und von Bedeutung ist, wird ausführlich erläutert: Noah wurde laut der biblischen Erzählung von Gott erwählt und vor einer großen Flut gewarnt. Er erhielt den Auftrag, eine Arche zu bauen, um damit sich und seine Familie, bestehend aus acht Personen, und die Landtiere vor der Flut zu retten. Zum Bau der Arche erhielt er genaue Angaben (Gen 6,14–16). Am Ende der Sintflut lief sie im Gebirge Ararat auf Grund (Gen 8,4).

Der Referent wurde 1984 in der Ukraine geboren und hat in Deutschland, England, den USA und Israel studiert. Er erhielt seine Smicha (Ordination) 2011 in München. Damit ist er seit dem Zweiten Weltkrieg einer der ersten zwei in Deutschland ausgebildeten orthodoxen Rabbiner.
Nach seiner Zeit als Assistenzrabbiner in Köln, einer zweieinhalbjährigen Tätigkeit in Freiburg sowie seit 2014 in Osnabrück wirkt er seit Anfang dieses Jahres als Gemeinderabbiner in Konstanz. Rabbiner Radbil ist Autor des 2011 beim Friedberger Verlagshaus Schlosser erschienenen Buches „Die moderne Welt durch die Brille der Tora: Jahrtausendalte Antworten auf moderne Fragen“. Im Vorjahr erschien sein Buch „Ein Zeichen für die Ewigkeit“ über die Schabbatgesetze. Zudem publiziert er regelmäßig in der Jüdische Allgemeine und anderen Zeitungen.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein. In der Pause stehen Erfrischungen bereit. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten, damit auch künftig namhafte Referenten nach Göttingen eingeladen werden können.

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