G’ttesdienste im Juli und August 2017

Juli 2017

  • Freitag, 14. Juli, 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 15. Juli, 10 Uhr: G’ttesdienst Pinchas mit Kantor Elija Schwarz
  • Freitag, 28. Juli, 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 29. Juli, 10 Uhr: G’ttesdienst Dewarim mit Kantor Elija Schwarz

August 2017

  • Freitag, 11. August, 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 12. August, 10 Uhr: G’ttesdienst Ekew mit Kantor Elija Schwarz
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Jüdische Kulturtage 2017 Göttingen

Tirzah in Chansons

Musik und Cabaret: Zeitreise in Wort und Musik
Präsentiert werden Melodien und Texte deutsch-jüdischer Komponisten und Literaten. Tirzah Haase und Armine Ghuloyan aus Dortmund bringen uns die zwanziger Jahre, von jüdischen Künstlern mitgeprägt, nahe. Dieser kulturelle Leckerbissen ist dank der Unterstützung durch die Kulturabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland K.d.ö.R. möglich.
Donnerstag, 15. Juni 2017 – 18.30 Uhr   Löwenstein, Rote Straße 28

Kabbalat Schabbat

mit Kantor Elija Schwarz, anschließend Kiddusch
Aus Platzgründen bitte telefonisch (0551 – 99 72 85 58) oder per Email (jkggoe@gmail.com) bis 15. Juni abends anmelden
Freitag, 16. Juni 2017 – 18.30 Uhr   Synagoge, Rote Straße 28

Offener G’ttesdienst Schabbat Schelach Lecha

mit Kantor Elija Schwarz, anschließend Kiddusch
Bitte anmelden (siehe Freitag)
Sonnabend, 17. Juni 2017 – 10.30  Uhr  Synagoge, Rote Straße 28

Rikudei Am

Israelische Tänze mit Roxana Alvarez Tichauer
15 Uhr: Kinder und Anfänger – 16 Uhr: Erwachsene (bis 18 Uhr)
Sonnabend, 17. Juni 2017 – ab 15 Uhr   MPG-Halle II, Lange Geismarstr. 81

Löwenstein-Zentrum und Judentum

Tag der Offenen Tür: Hausführung mit Synagoge und Mikwe
Sonntag, 18. Juni 2017 – 14 und 16 Uhr   Löwenstein, Rote Straße 28

Sonntag im Löwenstein

Nicht nur Matze – die Vielfalt der koscheren Küche
Film: Die Bubales erklären, was koscher ist.
Dazu Beispiele aus der sefardischen, askenasischen, der jekischen, marokkanischen und polnischen Küche
Vortrag: Koscher in Ausnahmesituationen
Sonntag, 18. Juni 2017 – 18 Uhr   Löwenstein, Rote Straße 28

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„Die Gebete der Frauen“

Lernnachmittag mit Eva Tichauer Moritz am 14. Mai 2017 um 16 Uhr im Löwenstein, Rote Straße 28 (Innenstadt)

Alles neu macht der Mai – ganz so ist es zwar nicht, aber aus organisatorischen Gründen muss die Exkursion nach Worms und Speyer in den August verschoben werden. Stattdessen werden uns am 14. Mai – zugleich der 33. Tag der Omer-Zählung und damit Lag BaOmer – die Gebete verschiedener Frauen aus verschiedenen Zeiten vorgestellt. Angefangen bei Hanna, Esther, Rashis Töchtern, Glückel von Hameln bis hin zu Bertha Pappenheimer und Fanny Schmiedl Neuda sowie Verfasserinnen neuerer Zeit werden einzelne Gebete präsentiert. Auch von Männern für Frauen verfasste Gebete zählen dazu. Einen Schwerpunkt des Lernnachmittags bildet die Zusammenfassung von Fanny Neuda, 1819 in Mähren geboren und 1894 in Meran gestorben, die für jede Situation im Leben einer Frau ein Gebet schrieb.

Im Anschluss an diesen Lernnachmittag wollen wir im Garten der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. in der Rote Straße 28 gemütlich Lag BaOmer feiern. An diesem Tag wird ein fröhliches Fest begangen. Die verschiedenen einschränkenden Gebote der Trauerzeit, die für die 49 Omer-Tage zwischen Pessach und Schawuot gelten, sind an diesem Tage aufgehoben. Wir planen, uns um ein „Lagerfeuer“ zu versammeln und zu grillen. Für Grillgut und Salate wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 7 Euro pro erwachsenem Teilnehmer erhoben. Wegen der erforderlichen Vorbereitungen wird um Anmeldung bis zum 12. Mai, 18 Uhr, gebeten (Email jkggoe@gmail.com oder Telefon 0551 – 99 72 85 58).

Die Exkursion zu zwei Städten des Shum – Worms und Speyer – soll im September stattfinden.

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Veranstaltungsankündigung: Lernnachmittag mit Hadassah Geburek

am 19. März 2017 um 16 Uhr im Löwenstein, Rote Straße 28 (Innenstadt)

„Frauen in den unterschiedlichen
Strömungen des Judentums“

Wie leben und lebten Jüdinnen im Spannungsfeld von Zwang und Freiheit, Anpassung und Widerstand, Tradition und Moderne heute und in der Vergangenheit? Diesem Thema widmet sich unsere Referentin Hadassah Geburek beim März-Lernnachmittag.

Zur Einstimmung auf das Thema sollen zunächst die unterschiedlichen Formen der „Stellung“ der Jüdin in den verschiedenen Strömungen oder Richtungen des Judentums herausgearbeitet werden: Ausgehend von Bedeutung, Aufgaben, Pflichten und Rechten der orthodoxen Jüdin in ihrem Lebensumfeld soll verdeutlicht werden, wie sich diese Aspekte für Jüdinnen, die sich im konservativen Judentum oder im Reformjudentum verorten, in ihrem täglichen Leben und in Ritus und Praxis des synagogalen G’ttesdienstes verändert haben.

In einem weiteren Schritt soll der Blick gelenkt werden auf Texte der hebräischen Bibel (Tanach), in denen Frauen eine besondere Rolle spielen und die bis heute einen wesentlichen Teil des g’ttesdienstlichen Ritus bei besonderen Festtagen ausmachen, wie die Verlesung der Rolle (Megillat) Esther und des Buches Ruth bis hin zur besonderen „Verehrung“ der Frau am Schabbat. 

Vertieft wird der Lernnachmittag u.a. durch literarische Texte.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein. In der Pause stehen Erfrischungen bereit. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten, damit auch künftig namhafte Referenten nach
Göttingen eingeladen werden können.

 Im April ist das Jüdische Lehrhaus Göttingen e.V. Gast der Jüdischen Kultusge­meinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. beim 1. Seder anlässlich des Pessach-Festes am 10. April (Montag) ab 18 Uhr im Löwenstein.

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Lehrhaus im Februar

Lernnachmittag mit Dr. Kristina Krüger
am 26. Februar 2017 um 16 Uhr im Löwenstein, Rote Straße 28 (Innenstadt)

„Mittelalterliche Synagogen im Aschkenaz“

Anders als im mittelalterlichen Spanien (Sefarad), wo es auch große, hohe und mehrschiffige Synagogen gab, waren die meisten mittelalterlichen Synagogen im deutschsprachigen Raum (Aschkenaz) eher kleine und architektonisch schlicht gehaltene Bauten. Von diesen einfachen Bauten setzte sich eine Gruppe von Synagogen ab, deren Inneres durch zwei Säulen unterteilt war.

Dieser Bautyp, den vor allem bedeutendere Gemeinden in wichtigen mittelalterlichen Städten wählten, soll im Mittelpunkt des Vortrags stehen. Auch wenn die architektonische Form dieser Synagogen anspruchsvoller war und sie im Stadtbild eindeutiger als Sakralbauten hervortraten, wurden Aufwand und Prachtentfaltung auch bei ihnen vor allem im Inneren ausgeführt – in der teils mobilen, teils fest installierten Ausstattung des Raums für den G’ttesdienst. Abgesehen von Tora-Rollen ist nur eine sehr begrenzte Zahl von Objekten und Ausstattungsresten aus mittelalterlichen Synagogen erhalten geblieben, doch lässt neben Grabungsbefunden auch die architektonische Gestaltung des Raums Rückschlüsse auf die ursprüngliche Inneneinrichtung zu.

Unsere Referentin Dr. Kristina Krüger, die die an verschiedenen Universitäten, darunter auch in Göttingen, Lehraufträge hatte, ist derzeit als Kunsthistorikerin mit dem Arbeitsschwerpunkt mittelalterliche Architektur in einem Forschungsprojekt der Universität Heidelberg beschäftigt. Ausnahmsweise findet dieser Lernnachmittag am vierten Sonntag statt.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein. In der Pause stehen Erfrischungen bereit. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten, damit auch künftig namhafte Referenten nach
Göttingen eingeladen werden können.

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Veranstaltungen Januar bis März

Januar

  • Freitag, 7. Januar  18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 8. Januar  10.00 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Wajigasch mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 14. Januar  15.00 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Álvarez Tichauer (Gymnastik-Halle)
  • Sonntag, 15. Januar  16.00 Uhr: Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses mit Hinrich Lange und Dr. Marion Villmar-Doebeling: „Jüdische Stimmen aus Göttingen“
  • Freitag, 20. Januar  18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 21. Januar  10.00 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Schemot mit Kantor Elija Schwarz

Februar

  • Freitag, 3. Februar  18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 4. Februar  10.00 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Bo mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 11. Februar  14.00 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze) – Workshop bis 19 Uhr mit Roxana Álvarez Tichauer (Gymnastik-Halle)
  • Freitag, 17. Februar  18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 18. Februar  10.00 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Jitro mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonntag, 26. Februar  16.00 Uhr: Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses mit Dr. Kristina Krüger: „Mittelalterliche Synagogen im Aschkenas“

März

  • Freitag, 3. März  18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 4. März  10.00 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Teruma mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonntag, 12. März  17.00 Uhr: Purimfest für Kinder und Erwachsene
  • Freitag, 17. März  18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 18. März  10.00 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Ki Tessa mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonntag, 19. März  16.00 Uhr: Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses mit Hiltrud Hadassah Geburek: „Frauen in den unterschiedlichen Strömungen des Judentums“
  • Freitag, 31. März  18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 1. April  10.00 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Wajikra mit Kantor Elija Schwarz
    Wegen der israelischen Tänze im März erfolgt die Termininformation kurzfristig direkt!
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Jüdisches Lehrhaus im Januar

„Jüdische Stimmen aus Göttingen“

Sonntag, 15. Januar 2017, 16 Uhr mit Hinrich Lange

Im Rahmen des Bündnis 27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

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