„Klezmer – mehr als jiddische Musik“

Konzertanter Lernnachmittag mit den
Evas – Klezmerband aus Göttingen
am 20. August 2017 um 16 Uhr im Löwenstein,
Rote Straße 28 (Innenstadt)

Seit zehn Jahren spielen die sechs „Evas“ zusammen: Brinja Schmitt (Querflöte), Gerda Baars-Peters (Akkordeon), Gerlinde Sheehan-Weiss (Gesang und Percussion), Inge Ott-Höfer (Akkordeon), Marion Mannsperger (Violine) und Renate Gries (Bass und Flöte) haben sich der Klezmer-Musik verschrieben. Klezmer ist die Tanzmusik der osteuropäischen Juden. In dieser Musik mischen sich viele Strömungen des Balkans und des restlichen Europas, aber auch arabische Anklänge spielen mit hinein. Die Musik lebt von der Dynamik, die von langsamen, melancholischen Teilen unversehens ins Wilde, Schnelle überwechselt und dabei unbekümmert Moll in Dur mischt – wie eben auch das Leben spielt in all seinen Schattierungen.

Nach der Sommerpause geht es nun also weiter im Jüdischen Lehrhaus Göttingen. Neben der Musik gibt Micha Höfer zudem Informationen über die Herkunft des Begriffes Klezmer und die Entwicklung dieser musikalischen Richtung.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein. In der Pause stehen Erfrischungen bereit. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebe­ten, damit auch künftig namhafte Referenten nach
G
öttingen eingeladen werden können.

 Wichtiger Hinweis: Die Planungen für die Exkursion nach Speyer und Worms sind nun abge­schlossen. Am 16. und 17. September geht es zu diesen zwei Städten des SchUM. Mehr dazu auf der Internet-Seite des Lehrhauses sowie in der Begegnungsstätte Löwenstein.

Advertisements
Veröffentlicht unter Monatsprogramm, Sonstiges, Uncategorized

Termine der Kultusgemeinde 2017

Datum   Tag   Bezeichnung                             Zeit     Leiter                                     Ort

28.7.       Fr      Kabbalat Schabbat                   18:30   Kantor Elija Schwarz         Rote Str. 28
29.7.       Sa     Dewarim                                     10:00   Kantor Elija Schwarz         Rote Str. 28

                         August                                      

18.8.       Fr      Kabbalat Schabbat                     18:30   Kantor Elija Schwarz        Rote Str. 28
19.8.       Sa     Re’eh, Sch. Mewarchim            10:00   Kantor Elija Schwarz          Rote Str. 28
20.8.       So     Lehrhaus                                     16:00                                                   Rote Str. 28

                         September                                

16.9.       Sa     Nizzawim, Wajelech                 Exkursion ScHUM  nach Speyer/Worms
17.9.       So     2. Tag Exkursion ScHUM  nach Speyer/Worms

20.9.       Mi     Erew Rosch Haschana 5778  18:30   Kantor François Lilienfeld  Rotestr. 28
21.9.       Do    1. Tag Rosch Haschana           10:00   Kantor François Lilienfeld  Rotestr. 28
22.9.       Fr     2. Tag Rosch Haschana           18:30   Kantor François Lilienfeld  Rotestr. 28
23.9.       Sa     Ha‘asinu, Sch. Schuwah         10:00   Kantor François Lilienfeld  Rotestr. 28
24.9.       So     Gang zum Friedhof                              Kantor François Lilienfeld  Friedhof
29.9.       Fr     Erew Jom Kippur                     18:30   Kantor François Lilienfeld  Rotestr. 28
30.9.       Sa     Jom Kippur, Jiskor                   10:00   Kantor François Lilienfeld  Rotestr. 28

                         Oktober                                    

4.10.       Mi      Erew Sukkot                              18:30   Kantor Elija Schwarz          Rote Str. 28
5.10.       Do     1. Tag Sukkot                              18:30                                                   Rote Str. 28

12.10.     Do     Schemini, Azereth, Jiskor        18:30                                                   Rote Str. 28
13.10.     Fr      Simchat Thora                           18:30  Kantor Elija Schwarz          Rote Str. 28
14.10.     Sa     Bereschit, S. Mewarchim         10:00   Kantor Elija Schwarz         Rote Str. 28

22.10.     So     Lehrhaus                                     16:00                                                  Rote Str. 28

27.10.     Fr      Kabbalat Schabbat                   18:30   Kantor Elija Schwarz         Rote Str. 28
28.10.     Sa     Lech Lecha                                 10:00   Kantor Elija Schwarz         Rote Str. 28

                         November                                 

9.11.       Do     Gedenkveranstaltung              18:00  Platz der ehemaligen Synagoge
Lange Nacht der Erinnerung 19:30                                              Rote Str. 28
10.11.     Fr      Kabbalat Schabbat                  18:30   Kantor Elija Schwarz      Rote Str. 28
11.11.     Sa     Chaje Sarah                               10:00   Kantor Elija Schwarz      Rote Str. 28

25.11.     Sa     Wajeze                                        10:00   Kantor Elija Schwarz      Rote Str. 28

                         Dezember                                 

8.12.       Fr      Kabbalat Schabbat                  18:30   Kantor Elija Schwarz       Rote Str. 28
9.12.       Sa     Wajeschew                                 10:00   Kantor Elija Schwarz      Rote Str. 28

17.12.     So     5. Tag Chanukka                        16:00   JKG und Lehrhaus          Rote Str. 28

Stand: 26.07.2017

Bitte diese Seite immer wieder aufrufen; sie wird bei Bedarf aktualisiert

Veröffentlicht unter Jüdische Feste, Monatsprogramm, Sonstiges | Verschlagwortet mit ,

G’ttesdienste im Juli und August 2017

Juli 2017

  • Freitag, 14. Juli, 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 15. Juli, 10 Uhr: G’ttesdienst Pinchas mit Kantor Elija Schwarz
  • Freitag, 28. Juli, 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 29. Juli, 10 Uhr: G’ttesdienst Dewarim mit Kantor Elija Schwarz

August 2017

  • Freitag, 18. August, 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 19. August, 10 Uhr: G’ttesdienst Re’eh mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonntag, 20. August, 16 Uhr: Lehrhaus
Veröffentlicht unter Jüdische Feste, Monatsprogramm, Sonstiges

Jüdische Kulturtage 2017 Göttingen

Tirzah in Chansons

Musik und Cabaret: Zeitreise in Wort und Musik
Präsentiert werden Melodien und Texte deutsch-jüdischer Komponisten und Literaten. Tirzah Haase und Armine Ghuloyan aus Dortmund bringen uns die zwanziger Jahre, von jüdischen Künstlern mitgeprägt, nahe. Dieser kulturelle Leckerbissen ist dank der Unterstützung durch die Kulturabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland K.d.ö.R. möglich.
Donnerstag, 15. Juni 2017 – 18.30 Uhr   Löwenstein, Rote Straße 28

Kabbalat Schabbat

mit Kantor Elija Schwarz, anschließend Kiddusch
Aus Platzgründen bitte telefonisch (0551 – 99 72 85 58) oder per Email (jkggoe@gmail.com) bis 15. Juni abends anmelden
Freitag, 16. Juni 2017 – 18.30 Uhr   Synagoge, Rote Straße 28

Offener G’ttesdienst Schabbat Schelach Lecha

mit Kantor Elija Schwarz, anschließend Kiddusch
Bitte anmelden (siehe Freitag)
Sonnabend, 17. Juni 2017 – 10.30  Uhr  Synagoge, Rote Straße 28

Rikudei Am

Israelische Tänze mit Roxana Alvarez Tichauer
15 Uhr: Kinder und Anfänger – 16 Uhr: Erwachsene (bis 18 Uhr)
Sonnabend, 17. Juni 2017 – ab 15 Uhr   MPG-Halle II, Lange Geismarstr. 81

Löwenstein-Zentrum und Judentum

Tag der Offenen Tür: Hausführung mit Synagoge und Mikwe
Sonntag, 18. Juni 2017 – 14 und 16 Uhr   Löwenstein, Rote Straße 28

Sonntag im Löwenstein

Nicht nur Matze – die Vielfalt der koscheren Küche
Film: Die Bubales erklären, was koscher ist.
Dazu Beispiele aus der sefardischen, askenasischen, der jekischen, marokkanischen und polnischen Küche
Vortrag: Koscher in Ausnahmesituationen
Sonntag, 18. Juni 2017 – 18 Uhr   Löwenstein, Rote Straße 28

Veröffentlicht unter Jüdische Feste, Monatsprogramm, Sonstiges, Uncategorized

„Die Gebete der Frauen“

Lernnachmittag mit Eva Tichauer Moritz am 14. Mai 2017 um 16 Uhr im Löwenstein, Rote Straße 28 (Innenstadt)

Alles neu macht der Mai – ganz so ist es zwar nicht, aber aus organisatorischen Gründen muss die Exkursion nach Worms und Speyer in den August verschoben werden. Stattdessen werden uns am 14. Mai – zugleich der 33. Tag der Omer-Zählung und damit Lag BaOmer – die Gebete verschiedener Frauen aus verschiedenen Zeiten vorgestellt. Angefangen bei Hanna, Esther, Rashis Töchtern, Glückel von Hameln bis hin zu Bertha Pappenheimer und Fanny Schmiedl Neuda sowie Verfasserinnen neuerer Zeit werden einzelne Gebete präsentiert. Auch von Männern für Frauen verfasste Gebete zählen dazu. Einen Schwerpunkt des Lernnachmittags bildet die Zusammenfassung von Fanny Neuda, 1819 in Mähren geboren und 1894 in Meran gestorben, die für jede Situation im Leben einer Frau ein Gebet schrieb.

Im Anschluss an diesen Lernnachmittag wollen wir im Garten der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. in der Rote Straße 28 gemütlich Lag BaOmer feiern. An diesem Tag wird ein fröhliches Fest begangen. Die verschiedenen einschränkenden Gebote der Trauerzeit, die für die 49 Omer-Tage zwischen Pessach und Schawuot gelten, sind an diesem Tage aufgehoben. Wir planen, uns um ein „Lagerfeuer“ zu versammeln und zu grillen. Für Grillgut und Salate wird ein Unkostenbeitrag in Höhe von 7 Euro pro erwachsenem Teilnehmer erhoben. Wegen der erforderlichen Vorbereitungen wird um Anmeldung bis zum 12. Mai, 18 Uhr, gebeten (Email jkggoe@gmail.com oder Telefon 0551 – 99 72 85 58).

Die Exkursion zu zwei Städten des Shum – Worms und Speyer – soll im September stattfinden.

Veröffentlicht unter Jüdische Feste, Monatsprogramm, Sonstiges

Veranstaltungsankündigung: Lernnachmittag mit Hadassah Geburek

am 19. März 2017 um 16 Uhr im Löwenstein, Rote Straße 28 (Innenstadt)

„Frauen in den unterschiedlichen
Strömungen des Judentums“

Wie leben und lebten Jüdinnen im Spannungsfeld von Zwang und Freiheit, Anpassung und Widerstand, Tradition und Moderne heute und in der Vergangenheit? Diesem Thema widmet sich unsere Referentin Hadassah Geburek beim März-Lernnachmittag.

Zur Einstimmung auf das Thema sollen zunächst die unterschiedlichen Formen der „Stellung“ der Jüdin in den verschiedenen Strömungen oder Richtungen des Judentums herausgearbeitet werden: Ausgehend von Bedeutung, Aufgaben, Pflichten und Rechten der orthodoxen Jüdin in ihrem Lebensumfeld soll verdeutlicht werden, wie sich diese Aspekte für Jüdinnen, die sich im konservativen Judentum oder im Reformjudentum verorten, in ihrem täglichen Leben und in Ritus und Praxis des synagogalen G’ttesdienstes verändert haben.

In einem weiteren Schritt soll der Blick gelenkt werden auf Texte der hebräischen Bibel (Tanach), in denen Frauen eine besondere Rolle spielen und die bis heute einen wesentlichen Teil des g’ttesdienstlichen Ritus bei besonderen Festtagen ausmachen, wie die Verlesung der Rolle (Megillat) Esther und des Buches Ruth bis hin zur besonderen „Verehrung“ der Frau am Schabbat. 

Vertieft wird der Lernnachmittag u.a. durch literarische Texte.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein. In der Pause stehen Erfrischungen bereit. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten, damit auch künftig namhafte Referenten nach
Göttingen eingeladen werden können.

 Im April ist das Jüdische Lehrhaus Göttingen e.V. Gast der Jüdischen Kultusge­meinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. beim 1. Seder anlässlich des Pessach-Festes am 10. April (Montag) ab 18 Uhr im Löwenstein.

Veröffentlicht unter Jüdische Feste, Monatsprogramm, Uncategorized

Lehrhaus im Februar

Lernnachmittag mit Dr. Kristina Krüger
am 26. Februar 2017 um 16 Uhr im Löwenstein, Rote Straße 28 (Innenstadt)

„Mittelalterliche Synagogen im Aschkenaz“

Anders als im mittelalterlichen Spanien (Sefarad), wo es auch große, hohe und mehrschiffige Synagogen gab, waren die meisten mittelalterlichen Synagogen im deutschsprachigen Raum (Aschkenaz) eher kleine und architektonisch schlicht gehaltene Bauten. Von diesen einfachen Bauten setzte sich eine Gruppe von Synagogen ab, deren Inneres durch zwei Säulen unterteilt war.

Dieser Bautyp, den vor allem bedeutendere Gemeinden in wichtigen mittelalterlichen Städten wählten, soll im Mittelpunkt des Vortrags stehen. Auch wenn die architektonische Form dieser Synagogen anspruchsvoller war und sie im Stadtbild eindeutiger als Sakralbauten hervortraten, wurden Aufwand und Prachtentfaltung auch bei ihnen vor allem im Inneren ausgeführt – in der teils mobilen, teils fest installierten Ausstattung des Raums für den G’ttesdienst. Abgesehen von Tora-Rollen ist nur eine sehr begrenzte Zahl von Objekten und Ausstattungsresten aus mittelalterlichen Synagogen erhalten geblieben, doch lässt neben Grabungsbefunden auch die architektonische Gestaltung des Raums Rückschlüsse auf die ursprüngliche Inneneinrichtung zu.

Unsere Referentin Dr. Kristina Krüger, die die an verschiedenen Universitäten, darunter auch in Göttingen, Lehraufträge hatte, ist derzeit als Kunsthistorikerin mit dem Arbeitsschwerpunkt mittelalterliche Architektur in einem Forschungsprojekt der Universität Heidelberg beschäftigt. Ausnahmsweise findet dieser Lernnachmittag am vierten Sonntag statt.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein. In der Pause stehen Erfrischungen bereit. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten, damit auch künftig namhafte Referenten nach
Göttingen eingeladen werden können.

Veröffentlicht unter Monatsprogramm, Sonstiges, Uncategorized