Jüdisches Lehrhaus im Januar

„Jüdische Stimmen aus Göttingen“

Sonntag, 15. Januar 2017, 16 Uhr mit Hinrich Lange

Im Rahmen des Bündnis 27. Januar

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Weitere Informationen Anfang Januar an dieser Stelle

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Veranstaltungen November/Dezember

November

  • Freitag, 4. November, 18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 5. November, 10.00 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Noach mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonntag, 6. November, 14.00 Uhr: Enthüllung der Stele am ehemaligen Judenhaus (Weender Landstr. 26 – Uni-Parkplatz)
  •      17.00 Uhr: Jüdische Flüchtlinge aus arabischen Ländern: Film und Vortrag sowie Informationen zur Nakba-Ausstellung mit Dr. Tilman Tarach im Löwenstein
  • Dienstag, 8. November, 19.00 Uhr: „Weltschatten“: Lesung mit Nir Baram
  • Mittwoch, 9. November, 18.30 Uhr: Gedenkstunde am Mahnmal (Platz der ehemaligen Synagoge) anlässlich der Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938
  •     19.30 Uhr: Lange Nacht der Erinnerung (siehe Extra-Seite) im Löwenstein
  • Freitag, 18. November, 18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 19. November, 10.00 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Wajera mit Kantor Elija Schwarz
  •      15.00 Uhr:     Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Álvarez Tichauer (Gymnastik-Halle Lange Geismarstraße 82)

Dezember:

  • Freitag, 2. Dezember, 18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 3. Dezember, 10.00 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Toldot mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonntag, 4. Dezember, 11.00 Uhr: Steinsetzung Eric David Kleiner auf dem jüdischen Friedhof an der Groner Landstraße, anschließend im Löwenstein
  • Freitag,  16. Dezember, 15.00 Uhr:     Jahreshauptversammlung (nur für Mitglieder)
  •     18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 17. Dezember, 10.00 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Wajischlach mit Kantor Elija Schwarz
  •      15.00 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Álvarez Tichauer (Gymnastik-Halle Lange Geismarstraße 82)
  • Sonntag, 18. Dezember, 16.00 Uhr: Chanukka – Vor dem Fest: Einstimmung auf die Feiertage mit Konzert (siehe Extra-Seite)
  • Mittwoch, 28. Dezember, 18.00 Uhr: Chanukka – Zünden der 5. Kerze, Fest mit Kantor Elija Schwarz
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Atemholen vor den Festtagen: „Wenn Paganini ein jüdischer Rockstar wäre“

Sonntag, 18. Dezember 2016, 16 Uhr:

Der jüdische Kalender hat es bestimmt: In diesem Jahr fallen Chanukka, Weihnachten und die Zeit zwischen den Jahren auf die gleichen Tage. Deshalb laden Jüdisches Lehrhaus Göttingen und Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen gemeinsam mit der Begegnungsstätte Löwenstein zu einem besonderen „Lernnachmittag“ ein: Sechs Tage vor Heiligabend und Erew Chanukka gibt es im Löwenstein am 4. Adventssonntag ab 16 Uhr Musik, Informationen zum jüdischen Lichterfest und für das kulinarische Wohlergehen Latkes mit Apfelmus.
Dank der Unterstützung der Kulturabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland ist es gelungen, den jüdischen Klang der Welt mit dem Aletchko-Trio nach Göttingen zu holen. Neben dem israelisch-russischen Geiger und Bandleader Alexey Kochetkov bieten uns der chilenische Gittarist Cristian Varas und der Orient-Perkussionist Peter Kuhnsch mit jüdischen Evergreens, klassischer Musik und Melodien aus Marokko eine fabelhafte kulturelle Mischung.
Informationen zu Chanukka sowie die traditionellen Latkes runden das etwa dreistündige Programm ab. Das Löwenstein versorgt zudem mit Glühwein aus israelischem Wein oder heißer Schokolade mit und ohne Rum sowie ausgewählten Gerichten und Getränken der herbstlich-winterlichen Speisekarte.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein.
Für das Konzert ohne Speisen wird ein Eintritt von 5 Euro pro Person ab 13 Jahren erhoben;
für Konzert und Chanukka-Latkes sind 12 Euro zu entrichten.

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Lange Nacht der Erinnerung

Uwe von Seltmann: Todleben – Lesung und Diskussion
Mittwoch, 9. November 2016 – 19.30 Uhr, Löwenstein

Zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938
Im Rahmen des Bündnis 27. Januar
Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Der Journalist und Schriftsteller Uwe von Seltmann, der mit seiner polnischen Ehefrau Gabriela nach Göttingen kommt, stellt bei der inzwischen traditionellen „Lange Nacht der Erinnerung“ sein Buch über die Last der Vergangenheit und eine hoffnungsfrohe Zukunft in Auszügen vor.

Die Familien des Ehepaars sind auf fatale Weise verbunden: Der deutsche Großvater war ein SS-Mann in Polen, der polnische Großvater wurde in Auschwitz ermordet; zwei ihrer Enkel sind nun miteinander verheiratet. Uwe von Seltmann öffnet die Büchse der Pandora und forscht nach: Ist sein Großvater dem seiner Frau Gabriela begegnet, hat er etwas mit dessen Tod zu tun? Briefe und Zeugnisse aus der Zeit führen ihn auf der Suche nach Antworten quer durch Europa, zu den Schauplätzen nationalsozialistischer Verbrechen, zu Überlebenden des Holocaust und ehemaligen Tätern. Berührend und erschütternd zugleich schildert er, wie in den beiden Familien alte Wunden aufreißen und längst Verdrängtes ins Bewusstsein zurückkehrt.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung zum Auftakt der Veranstaltungsreihe des Göttinger Bündnisses „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ beginnt um 19.30 Uhr nach der Feierstunde am Platz der ehemaligen Synagoge. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten, damit auch künftig namhafte Referenten nach Göttingen eingeladen werden können.

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Jüdisch-christlicher Kalender da!

Wie in den Vorjahren präsentiert das Jüdische Lehrhaus Göttingen bereits jetzt die 15. Auflage seines Kalenders. Erneut ist nicht nur das am 3. Oktober beginnende neue jüdische Jahr 5777 komplett mit allen Fest-, Feier- und Gedenktagen enthalten, sondern auch das erst in gut drei Monaten anstehende gregorianische Jahr 2017 mit allen christlichen und weltlichen Terminen. Dazu bietet das Werk neben den letzten Monaten des Jahres 2016 auch den Beginn des jüdischen Jahres 5778.

Umfangreiche Erklärungen zu den einzelnen Kalenderfestlegungen sowie eine Übersicht über die geplanten Veranstaltungen des Lehrhauses runden das mehrfarbige Produkt ebenso ab wie eine kurze Zusammenfassung der Geschichte jüdischen Lebens in Göttingen seit 1289. Das Format des vierfarbigen Kalenders ist ein Drittel „länger“ als DIN A3.

Die jüdischen Feste – wie zum Beispiel jeder Schabbat mit seinem eigenen „Namen“, die Monatsanfänge und Verkündungen, Rosch Haschana, Jom Kippur, Pessach, Chanukka sowie volle und halbe Fasttage werden erklärt. Ebenso enthalten sind die Zeiten von Schabbatbeginn und dessen Ende, bezogen auf die Region Göttingen. So bietet sich der Kalender auch für den Schulunterricht als Arbeits- und Informationsmittel an.

Lehrer, die das Judentum thematisieren wollen, können darüber hinaus für einen Vortrag oder Workshop Mitglieder des Lehrhauses hinzuziehen. Kalender sind für eine Spende auch klassenweise zu erwerben.

Der Kalender steht ab sofort gegen eine Spende ab einem Euro pro Stück in den Göttinger Buchhandlungen Hertel und Roter Buchladen sowie in Bovenden bei Calvör zur Verfügung. Erhältlich sind die Kalender zudem in der Begegnungsstätte Löwenstein, Rote Straße 28. Größere Mengen können per Email (jlhgoe@gmail.com) bestellt werden.

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„Memoiren der Glückel von Hameln“

18. September 2016, 16 Uhr: Christine Fürst und Eva Tichauer Moritz
Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses Göttingen e.V. im Begegnungszentrum Löwenstein, Rote Straße 28, 37073 Göttingen

Kurzfristig musste das Thema des Lernnachmittags vom 18. September geändert werden. Das vorgesehene Streitgespräch zum Verhältnis von Papst und Juden wird im kommenden Jahr erneut ins Programm aufgenommen. Mehr dazu und alles Wissenswerte zum neuen Jüdischen Jahr im bald erscheinenden Kalender für 2017 (5777/5778).

Die Memoiren der Glückel von Hameln (1645 – 1724) sind ein einmaliges Dokument ihrer Zeit und ihrer Welt. Die in Hamburg geborene Glickl Pinkerle ist die Tochter eines angesehenen Diamantenhändlers, der sich als einer der ersten Juden Wohnrecht in Hamburg erkaufen darf. Die erst seit rund zehn Jahren einer größeren Öffentlichkeit bekannten „Memoiren“ geben einen klaren Einblick in das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Juden Mitteleuropas. Bereits mit 14 Jahren wurde sie als Glückel von Hameln verheiratet. Die jüdische Kauffrau, Mutter von zwölf Kindern und weibliches Oberhaupt einer weitverzweigten Familie lebt in einem jüdischen Getto, kommt aber auch weit in Europa herum: Ihre Handelswege führen sie nach Danzig, Stettin, Kopenhagen, Wien, Prag, Amsterdam und bis ins Elsass, wo sie 1724 in Metz stirbt.

Christine Fürst und Eva Tichauer Moritz stellen uns das Leben dieser beeindruckenden, zweimal verheirateten Frau vor, die für den Lebensunterhalt ihrer großen Familie sorgt, während ihr Mann sich dem Thora-Studium widmet. Ihr Wahlspruch lautet: „Hat man Geld oder Ware von anderen Leuten in Händen, muss man mehr Sorge dafür haben als für das seinige selbst, damit man, G’tt bewahre, keinem ein Unrecht tut!“

1691 beginnt Glückel von Hameln, ihr Leben aufzuschreiben, als Zeitzeugin mit journalistischen Fähigkeiten. Nicht zu kurz kommt dabei ihr Verhältnis zur jüdischen Religion.

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Monatsprogramm Juli-August 2016

Juli

  • Freitag, 1. Juli  18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 2. Juli 10.30 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Schelach Lecha mit Kantor Elija Schwarz
  • Freitag, 15. Juli  18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 16. Juli  10.30 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Chukkat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 16. Juli  16.00 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Álvarez Tichauer

August

  • Freitag, 12. August  18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 13. August  10.30 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Dewarim mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonntag, 14. August  16.00 Uhr: Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses mit Professor Tilman Nagel: „Der Koran und das Judentum“
  • Freitag, 19. August  18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 20. August  10.30 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Wa‘etchanan mit Kantor Elija Schwarz
  • Sonnabend, 27. August  15.00 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Álvarez Tichauer – Ort wird noch mitgeteilt
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