Die Bedeutung der Hohen Feiertage im Judentum

Lernnachmittag mit Eva Tichauer Moritz am 18. September 2022 von 16 bis 19 Uhr im Löwenstein

Eine Woche vor dem Jahreswechsel nach dem jüdischen Kalender gibt Eva Tichauer Moritz, die Vorsitzende des Jüdischen Lehrhauses Göttingen sowie der Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen einen Einblick in die mit Rosch Haschana beginnende Zeit der Einkehr. Die zehn Tage vom Neujahrstag bis zum Versöhnungstag Jom Kippur sind geprägt von der Hinwendung zu G’tt sowie den Mitmenschen.

Mit Erew Rosch Haschana beginnt am kommenden Sonntagabend das neue Jahr 5783, das gleichzeitig Beginn und Jahrestag der Weltschöpfung ist als auch der Geburtstag Adams. Hier steht auch die Erinnerung an den Bund, den G’tt mit Israel geschlossen hat, im Mittelpunkt. Äußeres Zeichen ist die weiße Kleidung, die an diesem Tag getragen werden soll.

In den zehn Tagen, an deren Ende am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur besondere Regeln zu beachten sind – der „strenge“ Fasttag von Abend bis Abend ist nur ein Teil – und der Überlieferung nach G’tt sein Urteil über die Menschheit verkündet, suchen die Juden weltweit nach Versöhnung.

Zwei weitere Feste folgen kurz danach: Zuerst das Laubhüttenfest Sukkot als Fest der Freude und dann Simchat Tora. An diesem Tag werden zwei Abschnitte der Tora gelesen – der letzte und der erste, denn es ist das Fest der Tora-Gebung.

Die Referentin wird die Bedeutung dieser Tage, die in diesem Jahr vom 25. September bis 18. Oktober dauern, darstellen und auf die besonderen Vorschriften für diese Tage eingehen. Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein. In der Pause stehen Erfrischungen bereit. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten, damit auch künftig namhafte Referenten nach Göttingen eingeladen werden können.

Über Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen

Webseite der "Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V."
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