„2. Seder“

„2. Seder – Feier bei und mit der Jüdischen Kultusgemeinde“
am 23. April 2016 um 18 Uhr im Löwenstein nach Voranmeldung

Das aktuelle jüdische Jahr 5776 ist ein Schaltjahr. Deshalb liegen in diesem Jahr das christliche Osterfest und das jüdische Pessachfest fast einen Monat auseinander. Der Sederabend ist der Vorabend und Auftakt von Pessach. An ihm wird im Kreis der Familie (oder der Gemeinde) des Auszugs aus Ägypten gedacht. Dies geschieht nach einer äußeren und inneren (spirituellen) Ordnung – daher die Bezeichnung „Seder“. Es werden Texte über die Gefangenschaft der Israeliten in Ägypten und deren Flucht sowohl vorgelesen als auch gesungen. Die Texte sind biblischen und rabbinischen Ursprungs. Jeder Teilnehmer hat eine Haggada vor sich, ein Buch, in dem diese Texte und die übrigen Anweisungen für den Ablauf des Seder stehen. Es werden gemeinsam Lieder mit aramäischem Text gesungen. Die Teilnehmer essen während des Abends von der Matze, dem Bitterkraut (Meerrettich, Kopfsalat oder beides) und den anderen Speisen. Zu vier feststehenden Zeitpunkten wird vom Wein getrunken, nach den vier Schritten der Erlösung aus dem 2. Buch Mose. Ein gemeinsames Abendessen ist Teil des Ablaufs; lustig für jüngere Kinder ist das Verstecken eines Matzestückes, des Afikomans, am Sederabend. Der jüngste Teilnehmer fragt traditionell den Leiter des Seders nach der Bedeutung verschiedener Aspekte des Rituals, die dann erklärt werden.

Die Teilnahme ist wie in den Vorjahren nur nach Voranmeldung möglich. Wie immer muss für Speisen und Getränke ein Unkostenbeitrag erhoben werden: Mitglieder von Kultusgemeinde und Lehrhaus sowie StudentInnen zahlen pro Person 8 Euro, Gäste 15 Euro, SchülerInnen 5 Euro; Kinder bis 12 (Bat Mitzwah) oder 13 Jahre (Bar Mitzwah) sind frei (Härtefallregelungen sind im Vorfeld möglich). Anmeldungen sind wegen der Vorbereitung der Speisen bis 21. April mittags per Mail oder Anruf (jkggoe@t-online.de / 0551 – 6 34 63 62 während der Öffnungszeiten der Begegnungsstätte Löwenstein) oder persönlich dort erforderlich.

 

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Über Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen

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