Israelische Musik in Göttingen

Israelischer Musik-Abend am Donnerstag, 4. Dezember 2014 um 19 Uhr im Bistro Löwenstein, Rote Straße 28 (Innenstadt)

Zu einem völlig ungewohnten Termin laden die Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. und das Jüdische Lehrhaus Göttingen e.V. ins Bistro Löwenstein: Am ersten Donnerstagabend im Dezember präsentieren beide Vereine dank der Unterstützung durch den Zentralrat der Juden in Deutschland einen musikalischen Leckerbissen. Zwar firmieren die vier israelischen Musiker als Jazz-Quartett, doch ihr Repertoire ist erheblich umfangreicher, als es auf den ersten Blick scheint. Deshalb auch die Ankündigung „israelischer Musik“.
Das Ofri Ivzori Jazz Quartett bietet einen Einblick auf die vielfältige Musiklandschaft, in der Ofri Ivzori aufgewachsen ist. In seiner Musik verbindet das Quartett seine eigenen Melodien, basierend auf jüdischen und israelischen Traditionen, mit dem spontanen Geist des Jazz. Die Betonung liegt auf Minimalismus und Weite. Außerdem spielt das Ensemble moderne Arrangements altisraelischer Lieder und Melodien aus der jüdischen Tradition.
Dazu erläutert der Bandleader, der selbst am Kontrabass agiert: „Für mich ist Judentum mehr als eine Weltreligion – Judentum ist auch Tradition und Kultur. Ich kann meine jüdische Identität nicht von meiner israelischen trennen, denn hier sind meine Wurzeln. Ich bin in Galiläa aufgewachsen und trage immer noch die Bilder der bergigen Landschaft in meiner Erinnerung. Man kann dieses Landschaftsbild gut mit den israelisch-jüdischen Liedern und Melodien vergleichen. In meinen Kompositionen, egal ob es ein Arrangement eines alten Stückes oder aber ein ganz neuen ist, versuche ich einen Eindruck von dieser Landschaft, diesem Panorama, der Klänge und Gefühlseindrücke zu vermitteln. Jazzmusik ist meine Plattform diese Ideen zu realisieren.“
Dabei sein ist alles! Der Besuch der Veranstaltung ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten. Vor Beginn des Konzerts, in der Pause und im Anschluss bieten die Mitarbeiter des Bistro Löwenstein kulinarische Spezialitäten.

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Aktivitäten November 2014

 

  • Freitag,            7. November    18.30 Uhr:     Kabbalat Schabbat mit Eva Tichauer Moritz
  • Sonntag,          9. November    18.00 Uhr:     Gedenkstunde am Mahnmal (siehe KOL)
  • Sonntag,          9. November    19.30 Uhr:     Lange Nacht der Erinnerung mit Dr. Cordula Tollmien
  • Sonntag,        16. November    10.30 Uhr:     Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Álvarez Tichauer
  • Sonnabend,   22. November    10.30 Uhr:     G’ttesdienst Schabbat Wajeze mit Eva Tichauer Moritz
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Neue Öffnungszeiten im Restaurant „Begegnungsstätte Löwenstein“

Begegnungsstätte der Jüdischen Kultusgemeinde
für Göttingen und Südniedersachsen e.V.:

Essen und trinken aus
der vegetarischen,
der veganen und
der koscheren Küche

Wechselnde Speisekarten der Saison
Eigene Kinderkarte und Kinderecke
Livemusik und Literatur zum Schmökern
Produkte aus Israel

Aktuelle Speisekarten auf http://www.bistro-loewenstein.de

Geöffnet:
Montag bis Donnerstag von 11 bis 15 und 17.30 bis 22 Uhr
Freitag  von 11 bis 18 Uhr
Sonnabend (wegen Schabbat) im Sommer 17 bis 22 Uhr
im Winter  16 bis 22 Uhr
Sonntag  von 11 bis 22 Uhr

Rote Straße 28, 37073 Göttingen
Tel.: 0551 – 99 72 85 58

http://www.bistro-loewenstein.de
loewenstein.goe@gmail.com

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Zum Neuen Jahr 5775

Liebe Gemeindemitglieder, Freundinnen und Freunde,

das Jahr 5774 neigt sich dem Ende zu. Anlässlich der Hohen Feiertage
wünschen wir Ihnen und Euch für das Jahr 5775
Glück, Gesundheit und Zufriedenheit.

Schana Towa we G’mar Chatima Towa

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Aktivitäten Juli bis Oktober 2014

August

  • Freitag, 29. August 18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Eva Tichauer Moritz
  • Sonnabend, 30. August 15.00 Uhr: Kundgebung am Alten Rathaus: „Gegen jeden Antisemitismus!“

September

  • Sonnabend, 13.September 10.30 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Ki Tawo
    mit Eva Tichauer Moritz
  • Sonntag, 14. September 8.00 Uhr: Abfahrt zur Kundgebung des Zentralrats der Juden in Deutschland in Berlin am Brandenburger Tor (Busspur vorm Zoologischen Museum/Berliner Straße neben ZOB) – Keine Fahrtkosten, außerdem Einladung des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen ins Jüdische Museum Berlin (Bitte telefonisch anmelden, um genügend Bus-Plätze bereit stellen zu können: 0551 – 6 34 63 62; oder per Email: jkggoe@gmail.com) – Mehr zu dieser Veranstaltung: http://www.zentralratdjuden.de/de/article/4930.steh-auf.html
  • Sonntag, 21. September 10.30 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Álvarez Tichauer
    16.00 Uhr: Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses mit Eva Tichauer Moritz:
    „Traditionelles Judentum und gleichgeschlechtliche Partnerschaft“
  • Sonntag, 28. September  15.30 Uhr: Gidon Horowitz: „Wenn Silberlöffel Kinder bekommen“ – Märchen nicht nur für Kinder; im Bistro

Hohe Feiertage mit Kantor François Lilienfeld

  • Mittwoch, 24. September 19.00 Uhr: Erew Rosh Haschana, G‘ttesdienst und Kiddusch
  • Donnerstag, 25. September 10.30 Uhr: Rosh Haschana, G’ttesdienst, Kiddusch, Taschlich
  • Freitag, 3. Oktober (Feiertag: Tag der deutschen Einheit) 18.30 Uhr: Erew Jom Kippur, G’ttesdienst und Kol Nidre
  • Sonnabend, 4. Oktober 10.30 Uhr: Jom Kippur, G’ttesdienst
    12.30 Uhr: Jiskor (Verlegung auf den Abend möglich)
    17.00 Uhr: Mincha
    19.00 Uhr: Ne’ila, Hawdalah und Fastenbrechen

Oktober

  • Mittwoch, 8. Oktober 18.00 Uhr:  Erew Sukkot in der Sukka im Garten
  • Sonntag, 12. Oktober 16.00 Uhr: Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses zu Sukkot; bei trockenem Wetter mit Grillen im Garten

Weitere Termine im Oktober werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht

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Jugendliche sind tot

Gedenken an die ermordeten Jugendlichen Israels und Kel Male Rac

Gedenken an die ermordeten Jugendlichen Israels und Kel Male Rac

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Bistro Löwenstein ist eröffnet

Essen und trinken aus
der vegetarischen,
der veganen und
der koscheren Küche

Wechselnde Speisekarten der Saison
Eigene Kinderkarte und Kinderecke
Livemusik und Literatur zum Schmökern
Produkte aus Israel

Geöffnet:
Montag bis Donnerstag von 9 bis 22 Uhr
(Frühstück 9 bis 12 Uhr, warme Küche bis 21.30 Uhr)

Freitag  von 9 bis 16 Uhr
(Frühstück 9 bis 12 Uhr, warme Küche bis 15.30 Uhr)

Sonntag  von 11 bis 22 Uhr
(Frühstück 11 bis 15 Uhr, warme Küche bis 21.30 Uhr)

Sonnabend wegen Schabbat geschlossen

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Hoffnung auf schnelle Rückkehr der entführten israelischen Jugendlichen

Zu der Entführung der drei israelischen Jugendlichen bei Gush Etzion, erklärt der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Dieter Graumann:

„Unsere Gedanken, Gefühle und Gebete sind bei den drei entführten Jugendlichen und ihren Familien! Wir hoffen auf eine schnelle und sichere Rückkehr von Gilad, Naftali und Eyal. Offenbar ist die Hamas für die Entführungen verantwortlich: Hamas, eine Terrororganisation, die nun zusammen mit der Fatah die neue Einheitsregierung in den palästinensischen Gebieten stellt und dennoch zu weiteren Entführungen und Terror gegenüber Israel aufruft. Die neue palästinensische Koalition hat ihren Charakter bereits zu Beginn gezeigt und unsere schlimmsten Befürchtungen wahr werden lassen. Und dass auf palästinensischen Strassen die Entführung dreier unschuldiger Jugendlicher sogar mit Freudentaumel und Süßigkeiten gefeiert wird, bleibt schockierend und grauenhaft. Hier ist purer Hass am Werk, der einen Frieden in weite Ferne rücken lässt.“

Dazu ein Gastkommentar von Dr. Graumann in der Bild-Zeitung

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Programm April bis Juni 2014

  • Sonntag, 13. April    14.30 Uhr: Einweihung der neuen Synagoge und des koscher-vegetarischen Bistros (Bericht an anderer Stelle – Archiv: April 2014)
  • Montag, 14. April    18.30 Uhr: Feier des 1. Seder
  • Freitag, 25. April    18.30 Uhr:  Kabbalat Schabbat mit Landesrabbiner Jonah Sievers
  • Sonnabend, 26. April    10.30 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Kedoschim mit Landesrabbiner Jonah Sievers
  • Montag, 28. April    18.30 Uhr: Gedenkfeier am Mahnmal: Jom ha‘Shoa
  • Montag, 5. Mai    18.00 Uhr: Jom ha-Sikaron: Erinnerung an die Zahal-Gefallenen  und                        19.00 Uhr: Jom ha-Azma’ut: Unabhängigkeitstag Israels (6. Mai)
  • Sonntag, 18. Mai  10.30 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Álvarez Tichauer
  • Sonntag, 18. Mai  14.00 Uhr:  Lag Ba’Omer und Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses mit Hans-Joachim Chodinski: Exkursion nach Heiligenstadt (Anmeldung bis 16.5.14 bei der JKG); Treffen am Bahnhof Göttingen, Rückfahrt 19.30 Uhr ab Heiligenstadt – weitere Informationen auf der Seite des Jüdischen Lehrhauses Göttingen e.V. (www.juedisches-lehrhaus-goettingen.de)
  • Freitag, 23. Mai    18.30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Eva Tichauer Moritz
  • Sonnabend, 24. Mai    10.30 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Bamidbar mit Eva Tichauer Moritz
  • Mittwoch, 28. Mai        Jom Jeruschalajim
  • Dienstag, 3. Juni    18.30 Uhr: Erew Schawuoth (G’ttesdienst im Garten)

Jüdische Kulturtage Göttingen 2014

  • Montag, 16. Juni     20.30 Uhr: 12. Jahrestag Jüdisches Lehrhaus Konzert Klezpo im Bistro Löwenstein
  • Dienstag bis Donnerstag, 17. – 19. Juni  ab 16.00 Uhr: Führungen durch die Mikwe
  • Donnerstag, 19. Juni   16.00  Uhr: Workshop „Koscher kochen lernen“ mit Hazy Hangaly im Bistro Löwenstein
  • Freitag, 20. Juni    18.30 Uhr: Offener Kabbalat Schabbat mit Rabbiner Jona Simon
  • Sonnabend, 21. Juni    10.30 Uhr: Offener G’ttesdienst Schabbat Chukkat mit Rabbiner Jona Simon
    Die beiden Offenen G’ttesdienste, das KlezPO-Konzert, die Mikwe-Führungen und der Koch-Workshop finden im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Göttingen 2014 statt. Mehr dazu auf der Seite des Jüdischen Lehrhauses Göttingen e.V. (www.juedisches-lehrhaus-goettingen.de)
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Jom-ha-Shoah, Jom ha-Sikaron und Jom ha-Azma‘ut

Jom-ha-Sho‘a

Am Montag (28. April), erinnerten sich alle Juden auf der Welt an die Folterungen und Massaker, die während der Shoah von den Nazis ausgehend in Deutschland, vielen Ländern Europas und sogar in Ländern außerhalb des alten Kontinents begangen wurden. Wir haben deshalb ab 18 Uhr eine Erinnerungsstunde am Mahnmal (Platz der ehemaligen Synagoge) gehalten.

Jom ha-Sikaron und Jom ha-Azma‘ut

Zwei weitere Gedenktage stehen in diesem Jahr noch im Mai an: Zuerst Jom ha-Sikaron zur Erinnerung an die Gefallenen des Zahal (israelisches Militär) am 5. Mai und tags darauf Jom ha-Azma’ut, der Unabhängigkeitstag Israels.
Dazu heißt es bei Wikipedia: „Da das britische Mandat für Palästina am 14. Mai 1948, einem Freitag, um Mitternacht enden sollte, versammelte sich der Jüdische Nationalrat im Stadtmuseum von Tel Aviv um 16 Uhr noch vor Sonnenuntergang und damit vor Beginn des Sabbat. Unter einem Porträt des Begründers der zionistischen Bewegung, Theodor Herzl, verkündete David Ben Gurion in der Unabhängigkeitserklärung „kraft des natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes und aufgrund des Beschlusses der UNO-Vollversammlung“ die Errichtung des Staates Israel. Elf Minuten später erkannten die Vereinigten Staaten von Amerika durch US-Präsident Harry S. Truman den neuen Staat an, die Sowjetunion folgte am 16. Mai. Der Jahrestag der Staatsgründung, Jom ha-Azma’ut, wird nach jüdischem Kalender am 5. Ijar gefeiert.“

Traurige Tage (Jom ha-Sho’a, Jom ha-Sikaron) sind immer auch eng verbunden mit fröhlichen Ereignissen (Jom ha-Azma’ut, Lag BaOmer) – wie im normalen Leben. Wir wollen in diesem Jahr die beiden Gedenk- und Feiertage gemeinsam begehen. Dazu treffen wir uns am Montag, 5. Mai, ab 18 Uhr in der Kultusgemeinde. Erst gedenken wir der Zahal-Gefallenen, dann feiern wir ab 19 Uhr den Israel-Tag. Wir bitten um pünktliches Erscheinen.

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