Aktivitäten der Gemeinde im Juni 2012

  • 8. Juni, Freitag 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Anneke Naomi Dorany.
  • 15. Juni, Freitag 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit mit Landesrabbiner Jonah Sievers.
  • 16. Juni, Sonnabend 10:30 Uhr: G’ttesdienst Schelach Lecha mit Landesrabbiner Jonah Sievers; 14:00 Uhr: Limmud Gimmel mit Landesrabbiner Jonah Sievers; 20:00 Uhr: Konzert in der Aula am Wilhelmsplatz anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Jüdischen Lehrhauses.
  • 27. Mai, Sonntag 10:30 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Alvarez Tichauer; 14:00 Uhr: Familiennachmittag des Jüdischen Lehrhauses anlässlich des zehnjährigen Bestehens im Holbornschen Haus (Rote Straße 34)
  • 19. Juni, Freitag 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Eva Tichauer Moritz.

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Aktivitäten der Gemeinde im Mai 2012

  • 4. Mai, Freitag 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Eva Tichauer Moritz.
  • 5. Mai, Sonnabend 10:30 Uhr: G’ttesdienst Achare Mot Kedoschim – 28. Omer mit Eva Tichauer Moritz; anschließend nach dem Kiddusch: Limmud Gimmel.
  • 6. Mai, Sonntag 10:00 Uhr: Limmud Gimmel
  • 8. Mai, Dienstag 18:00 Uhr: Tag der Befreiung vom Faschismus am Gedenkstein für die Göttinger Zwangsarbeiter (Bahnhofsausgang Westseite, zwischen Arbeitsamt und Bahnhof) mit Kranzniederlegungen – 31. Omer
  • 10. Mai, Donnerstag 14:00 Uhr: Nachträglich: Tag der Befreiung vom Faschismus (Feiertag in der ehemaligen UdSSR) in der Gemeinde mit Berichten aus der ehemaligen UdSSR von Sara Zylberlejb.
  • 10. Mai, Donnerstag 17:00 Uhr: Lag-Baomer (33. Omer) Grillen im Garten der Gemeinde.
  • 18. Mai, Freitag 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Eva Tichauer Moritz.
  • 20. Mai, Sonntag 16:00 Uhr: 43. Omer. Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses mit Dr. Eva-Maria Schulz-Jander: „Der Religionsphilosoph Franz Rosenzweig“. Am 20. Mai / 28. Ijjar findet Jom Jeruschalajim statt (Hinweis).
  • 26. Mai, Sonnabend: 49. Omer und Erev Schawuoth (Hinweis)
  • 27. Mai, Sonntag 10:30 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Alvarez Tichauer.
  • 28. Mai, Montag 10:30 Uhr: 2. Tag Schawuoth und Jiskor, mit Eva Tichauer Moritz am Arbeit und Leben.

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Jom-ha-Shoah, Jom ha-Sikaron und Jom ha-Azma‘ut

Jom-ha-Sho‘a

Am Donnerstag (19. April), erinnern sich alle Juden auf der Welt an die Folterungen und Massaker, die während der Shoah von den Nazis ausgehend in Deutschland, vielen Ländern Europas und sogar in Ländern außerhalb des alten Kontinents begangen wurden. Wir werden deshalb ab 18 Uhr eine Erinnerungsstunde am Mahnmal (Platz der ehemaligen Synagoge) halten. Zuerst werden einige Texte verlesen, die in den Konzentrationslagern geschrieben wurden, dann solche von Überlebenden. Zum Abschluss folgt ein kurzer zeremonieller Teil.

Jom ha-Sikaron und Jom ha-Azma‘ut

Zwei weitere Gedenktage stehen in diesem Jahr außerdem im Mai an: Zuerst Jom ha-Sikaron zur Erinnerung an die Gefallenen des Zahal (israelisches Militär) am 9. Mai und tags darauf Jom ha-Azma’ut, der Unabhängigkeitstag Israels.
Dazu heißt es bei Wikipedia: „Da das britische Mandat für Palästina am 14. Mai 1948, einem Freitag, um Mitternacht enden sollte, versammelte sich der Jüdische Nationalrat im Stadtmuseum von Tel Aviv um 16 Uhr noch vor Sonnenuntergang und damit vor Beginn des Sabbat. Unter einem Porträt des Begründers der zionistischen Bewegung, Theodor Herzl, verkündete David Ben Gurion in der Unabhängigkeitserklärung „kraft des natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes und aufgrund des Beschlusses der UNO-Vollversammlung“ die Errichtung des Staates Israel. Elf Minuten später erkannten die Vereinigten Staaten von Amerika durch US-Präsident Harry S. Truman den neuen Staat an, die Sowjetunion folgte am 16. Mai. Der Jahrestag der Staatsgründung, Jom ha-Azma’ut, wird nach jüdischem Kalender am 5. Ijar gefeiert.“

Traurige Tage (Jom ha-Sho’a, Jom ha-Sikaron) sind immer auch eng verbunden mit fröhlichen Ereignissen (Jom ha-Azma’ut, Lag BaOmer) – wie im normalen Leben. Wir wollen in diesem Jahr die beiden Gedenk- und Feiertage gemeinsam begehen. Dazu treffen wir uns am Mittwoch, 26. April, ab 18 Uhr in der Kultusgemeinde. Erst gedenken wir der Zahal-Gefallenen, dann feiern wir ab 19 Uhr den Israel-Tag. Wir bitten um pünktliches Erscheinen.

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Aktivitäten der Gemeinde im April 2012

  • 6. April, Freitag 18.00 Uhr:
    Erew Pessach mit Seder im Restaurant von Arbeit und Leben
  • 7. April, Sonnabend 10.30 Uhr: G’ttesdienst zu Pessach mit Lerneinheit
  • 14. April, Sonnabend 19.00 Uhr: 8. Tag Pessach mit Jiskor, danach Hawdalah
  • 15. April, Sonntag 10.30 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Álvarez Tichauer
  • 19. April, Donnerstag 18.00 Uhr: Jom ha-Sho‘a Kranzniederlegung am Mahnmal
  • 22. April, Sonntag 16.00 Uhr: Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses mit Eva Tichauer Moritz: „Frauen in Thora, Talmud, Midraschim: Lilith und Eva sowie Channah“
  • 25. April, Mittwoch 18.00 Uhr: Jom ha-Sikaron Erinnerung an die Zahal-Gefallenen.
  • 25. April, Mittwoch 19.00 Uhr: Jom ha-Azma’ut Unabhängigkeitstag Israels mit Film „Exodus“

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Ratschläge der orthodoxen Rabbiner-Konferenz zu Pessach

Chamez-Verbot

Wir wurden von der Thora angewiesen, am Pessach-Fest keinen Chamez (Sauerteig) zu essen noch zu besitzen.

Übersetzt bedeutet Chamez „Gesäuertes“. Wenn eine der fünf Getreidearten (Weizen, Dinkel, Gerste, Hafer oder Roggen) mit Wasser in Berührung kommt, verwandelt sie sich innerhalb von 18 Minuten zu einem Sauerteig. Jede Speise, die einen auch noch so kleinen Teil Chamez enthält, heißt „Chamez“. Wichtig zu wissen: Auch jede kleine Vermischung von Chamez mit anderen Speisen ist an Pessach verboten. Weiterlesen

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Aktivitäten der Gemeinde im März 2012

9. März, Freitag 18.00 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Eva Tichauer Moritz und Sabrina Shulamit Worch
9. März, Freitag 19.00 Uhr: Purim
10. März, Sonnabend 10.30 Uhr: G’ttesdienst Schabbat Ki Tissa mit Bat Mitzwah von Sabrina Shulamit Worch
18. März, Sonntag 10.30 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze) mit Roxana Álvarez Tichauer
18. März, Sonntag 16.00 Uhr: Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses mit Rabbiner Tobias Jona Simon: „Annäherung an Pessach“
23. März, Freitag 18.00 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Eva Tichauer Moritz
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Aktivitäten der Gemeinde im Februar 2012

  • 17. Februar, Freitag 18:00 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Anneke Dorany und David Kleiner
  • 19. Februar, Sonntag 16:00 Uhr: Lernnachmittag des Jüdischen Lehrhauses mit Petra Hangaly: „Ausschnitte aus einem israelischen Film zum Thema Homosexualität im Judentum“ und Diskussion
  • 26. Februar, Sonntag 10:00 Uhr: Rikudei Am (Israelische Tänze)
    mit Roxana Álvarez Tichauer am Jüdischen Lehrhaus

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Aktivitäten der Gemeinde im Januar 2012

  • 13. Januar, Freitag 18:00 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Rabbiner Tobias Jona Simon
  • 14. Januar, Sonnabend 10:00 Uhr: G“ttesdienst Schabbat Schemot mit Rabbiner Tobias Jona Simon
  • 21. Januar, Sonntag: Lehrhaus-Exkursion nach Berlin.
  • 27. Januar, Freitag 18:00 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Anneke Dorany.
  • 7. Januar, Freitag 20:00 Uhr: Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus: Konzert in der Aula Waldweg. Kartenreservierung: 27.Januar@web.de
  • 429. Januar, Sonntag 10:30 Uhr: Rikkudei Am (israelische Tänze) mit Roxana Alvarez Tichauer bei Arbeit und Leben.

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Aktivitäten der Gemeinde im Dezember 2011

  • 2. Dezember, Freitag 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Rabbiner Tobias Jona Simon
  • 2. Dezember, Sonnabend 19:30 Uhr: G“ttesdienst Schabbat Wajeze mit Rabbiner Tobias Jona Simon
  • 4. Dezember, Sonntag 10:30 Uhr: Rikkudei Am (israelische Tänze)  mit Roxana Alvarez Tichauer bei Arbeit und Leben.
  • 16. Dezember, Freitag 18:30 Uhr: Kabbalat Schabbat mit Eva Tichauer Moritz.
  • 18. Dezember, Sonntag 18:00 Uhr: Vor-Chanukka Fest mit Gästen des Jüdischen Lehrhauses im Restaurant von Arbeit und Leben.
  • 23 Dezember, Freitag 19:00 Uhr: Kabbalat Schabbat (Mikez) mit Lichterzünden zum 4. Tag Chanukka.

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Kurzporträt: Rav Tobias Jona Simon

Tobias Jona Simon, 33, geb. in Bielefeld
Die mediale Aufmerksamkeit bei der Rabbinerordination fände er gut, sagt Tobias Jona Simon. Dass per Fernsehen auch Menschen diese feierliche Zeremonie live miterleben könnten, die sonst keine Chance hätten, jemals so etwas zu sehen, sei eine Art von Aufklärung über das Judentum, sagt der 33-jährige gebürtige Bielefelder. Auch seine Magisterarbeit ist ein Erklärstück. Sie beschäftigt sich mit dem einzigen, bis heute üblichen Trauerbrauch, der in der Tora Erwähnung findet, der „Kri’a – dem Kleiderzerreißen im Trauer-fall“.

Simon liebt es exakt und praktisch. Sein Studium der formalen Linguistik und Romanistik gab er bald auf. „Zu abstrakt, zu mathematisch“ sei die Sprachwissenschaft gewesen, sagt er, und die Liebe zum Spanischen kann er sich auch so erhalten. Zunächst sei er auch vorsichtig gewesen, ein Studium am Geiger-Kolleg zu beginnen. Er wollte „nicht nur Rabbiner sein“, sondern eine universitäre Ausbildung wählen, um im Ernstfall auch „etwas anderes zu können“. Erst, als ihm seine Freunde Konstantin Pal und Boris Ronis erklärten, dass mit dem Rabbinatsstudium auch ein Judaistikstudium an der Universität Potsdam verbunden sei, schaute er sich genauer um und ist jetzt froh über seine Wahl.

Spanisch sprechende Länder bleiben sein bevorzugtes Reiseziel. Schließlich ist er auf Gran Canaria aufgewachsen. Kürzlich hat er seine alten Schulfreunde dort besucht. Wenn er entspannen möchte, greift er schon mal zu Laufschuhen. „Aber in letzter Zeit fand ich immer wieder Ausreden, nicht zu laufen.“ Das Lernen und die Abschlussarbeit ließen ihm wenig Zeit. Wenn er erst einmal als Rabbiner seinen Kollegen Jonah Sievers in Niedersachsen unterstützt und in Göttingen, Hameln und Hildesheim unterwegs ist, wird er vielleicht doch Entspannung brauchen.

Heide Sobottka
(Jüdische Allgemeine)

Original: http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11740

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