Änderungen im März

Für den Monat März ergeben sich aktuell folgende Änderungen, weil Rabbiner Pal am dritten Wochenende des Monats andernorts aktiv ist. Stattdessen kommt er zu Purim und tags darauf zu Kabbalat Schabbat; Schacharit feiern wir in „Eigenregie“:

  • 15.3. Freitag, Kabbalat Schabbat – fällt aus
  • 16.3. Sonnabend, G’ttesdienst Wajikra, Paraschat Sachor – fällt aus
  • 21.3. Donnerstag, Purim, 19:00 Uhr, mit Rabbiner Pal
  • 22.3. Freitag, Kabbalat Schabbat, Schuschan Purim, 18:30 Uhr, mit Rabbiner Pal
  • 23.3. Sonnabend, G’ttesdienst Zaw, 10:30 Uhr
  • 24.3. Sonntag, Lernnachmittag: „Es brennt“ – Uwe von Seltmann über Mordechai Gebirtig, 16:00 Uhr Verschiebung und neues Thema

Für den April stehen bislang keine Änderungen an; Termine und Zeiten siehe in der Übersicht „Januar bis April“

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„Mordechai Gebirtig: ,Vater‘ des jiddischen Liedes – eine Biografie“

24. März 2019 um 16 Uhr

Neuer Termin und neues Thema: Wegen einer langfristigen Erkrankung muss die „Bedeutung Esthers für die heutige Frau“ auf einen späteren Termin verschoben werden. Dafür ist es gelungen, mit Uwe von Seltmann den Autor der Biografie von Mordechai Gebirtig vorzustellen. Wenn die Geschichte anders verlaufen wäre und nicht Millionen Juden mitsamt ihrer Kultur vernichtet worden wären, so der italienische Künstler Rudi Assuntino, wäre der jiddische Dichter Mordechai Gebirtig heute so populär wie die Gershwin-Brüder.

Gebirtig, auch ,Vater des jiddischen Liedes‘ genannt, wurde 1942 im Krakauer Ghetto von Nationalsozialisten ermordet. Rund 170 seiner Gedichte und Lieder haben die Shoah überlebt. Heute wie damals sind sie ein bedeutendes Zeugnis jüdisch-europäischer Kultur und werden weltweit von namhaften Künstlern gesungen und interpretiert. Gebirtigs bekanntestes Lied S’brent (Es brennt) war während der NS-Zeit die inoffizielle Hymne jüdischer Widerstandskämpfer, heute wird es in Israel zu jedem Holocaust-Gedenktag angestimmt.

Der Journalist und Schriftsteller Uwe von Seltmann, der mit seiner polnischen Ehefrau Gabriela bereits vor zwei Jahren beim Lehrhaus die „Lange Nacht der Erinnerung“ gestaltete, wird neben der Lesung von Passagen der Biografie neben Musikbeispielen auch Video-Clips und Fotos präsentieren.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein. In der Pause stehen Erfrischungen bereit. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten, damit auch künftig namhafte Referenten nach
Göttingen eingeladen werden können.

 

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„Klezmer-Musik: Band oder Orchester?“

Lernnachmittag mit dem KlezmerProjektOrchester Göttingen (KlezPo)
am 17. Februar 2019 um 16 Uhr im Löwenstein, Rote Straße 28 (Innenstadt)

Wieland Ulrichs und KlezPO – Klezmer-Projekt-Orchester aus Göttingen – wollen mit musikalischem Schwerpunkt die Klangmöglichkeiten einer Klezmer-Band im Unterschied zu einem Klezmer-Orchester – für das es keine musikalischen Vorbilder gibt – erläutern und mit allerhand Klangbeispielen illustrieren. Zur Einführung gibt es einige auch historische Aufnahmen zu hören.

Die einzelnen Instrumente werden kurz vorgestellt, bevor es kommentierte Live-Musik gibt. Dazu gehört beispielsweise die traditionelle Melodie eines Tanzes, die zunächst unbearbeitet vorgestellt wird, dann in einer schlichten Band-Version, darauf in einer polyphonen Fassung und schließlich in einem orchestralen Rahmen.

Weiterhin gibt KlezPO einen Einblick in seine Arbeit, indem für begrenzte Zeit ein Probenabschnitt mit einem neuen Stück zu erleben ist. Das Stück ist noch nicht wirklich aufführungsreif. Einige weitere Stücke sollen wiederum zunächst erläutert und dann gespielt werden. Als Höhepunkt gibt es eine Gelegenheit zum Mitsingen, bevor der Lernnachmittag mit temperamentvoller Musik ausklingt.

Neben dem Leiter Wieland Ulrichs zählen zum KlezPo Verena Kalinke, Bärbel Stülpnagel (Flöten), Melanie Weyerstall, Casten Fette (Klarinetten), Anke Saeger (Tenorsaxophon), Gerhard Kurz (Bassklarinette), Anja Christiani-Brößler, Michael Gomez, Mathias Wiezoreck (Geigen), Andreas Höch (Bratsche) sowie Marianne Piet und Georg Laaß (Gitarren).

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein. In der Pause stehen Erfrischungen bereit. Die Teilnahme ist wie immer kostenlos, aber um eine Spende wird gebeten, damit auch künftig namhafte Referenten nach Göttingen eingeladen werden können.

Bereits am Mittwoch, 13. Februar, findet von 20 bis 21.30 Uhr im Löwenstein eine Neuauflage der monatlichen Vorstellung jiddischer Lieder statt. Diesmal etwas länger und mit Pause werden die Lieder der letzten Monate wiederholt.

Wegen langwieriger Erkrankung der Referentin muss der März-Lernnachmittag um eine Woche verschoben werden. Am 24. März 2019 stellt Uwe von Seltmann sein Buch „Es brennt“ über Mordechai Gebirtig vor. Geplant sind eine Multimedia-Präsentation mit Video-Clips und Fotos. Mehr dazu in der März-Ankündigung. MoreLink}}“,{

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Veranstaltungen von Januar bis April Änderungen!

Januar 2019

  • 4.1. Freitag, Kabbalat Schabbat, 18:30 Uhr
  • 5.1. Sonnabend, G’ttesdienst Wa’era, Schab. Mewarchim, 10:30 Uhr
  • 18.1. Freitag, Kabbalat Schabbat, 18:30 Uhr
  • 19.1. Sonnabend, G’ttesdienst Beschalach, Schab. Schira, 10:30 Uhr
  • 20.1. Sonntag, Lernnachmittag: „Wo man Bücher verbrennt…“, 16:00 Uhr
  • 21.1. Montag Tu Bischwat

Februar 2019

  • 1.2. Freitag, Kabbalat Schabbat, 18:30 Uhr
  • 2.2. Sonnabend, G’ttesdienst Mischpatim, Schabbat Mewarchim, 10:30 Uhr
  • 15.2. Freitag, Kabbalat Schabbat fällt aus
  • 16.2. Sonnabend, G’ttesdienst Tezawe fällt aus
  • 17.2. Sonntag, Lernnachmittag: „Klezmer-Musik – Band oder Orchester?“, 16:00 Uhr

März 2019

  • 1.3. Freitag, Kabbalat Schabbat, 18:30 Uhr
  • 2.3. Sonnabend, G’ttesdienst Wajakel, Par. Schekalim, Schab. Mewarchim, 10:30 Uhr
  • 15.3. Freitag, Kabbalat Schabbat – fällt aus
  • 16.3. Sonnabend, G’ttesdienst Wajikra, Paraschat Sachor – fällt aus
  • 21.3. Donnerstag, Purim, 19:00 Uhr, mit Rabbiner Pal
  • 22.3. Freitag, Kabbalat Schabbat, Schuschan Purim, 18:30 Uhr, mit Rabbiner Pal
  • 23.3. Sonnabend, G’ttesdienst Zaw, 10:30 Uhr
  • 24.3. Sonntag, Lernnachmittag: „Es brennt“ – Uwe von Seltmann über Mordechai Gebirtig, 16:00 Uhr Verschiebung und neues Thema

April 2019

  • 5.4. Freitag, Kabbalat Schabbat, 18:30 Uhr
  • 6.4. Sonnabend, G’ttesdienst Tasria, Paraschat Hachodesch, 10:30 Uhr
  • 19.4. Freitag, Erew Pessach: Feier 1. Seder, 18:30 Uhr *)
  • 21.4. Sonntag, G’ttesdienst 2. Tag Pessach, 10:30 Uhr
  • 27.4. Sonnabend, G’ttesdienst 8. Tag Pessach, Jiskor, 10:30 UhrTermine mit Uhrzeit finden in der Synagoge/in der Begegnungsstätte Löwenstein, Rote Straße 28, statt; die übrigen Termine sind Hinweise auf Feiertage etc.*) Für Speisen und Getränke wird ein Teilnehmerbeitrag erhoben (Anmeldung erbeten)
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Veranstaltungen im Dezember 2018

 

  • 30.11.    Freitag, 18:30 Uhr     Kabbalat Schabbat
    davor ab 16 Uhr Vorstandssitzung zur Vorbereitung der Jahreshauptversammlung
  • 01.12.    Sonnabend, 10:30 Uhr    G’ttesdienst Wajeschew
  • 07.12.    Freitag, 18.30 Uhr     5. Tag Chanukka / Lichterzünden und Kabbalat Schabbat
  • 09.12.    Sonntag, 16:00 Uhr    7. Tag Chanukka – Lichterzünden und Feier mit Gästen   und Konzert mit KlezBanda
  • 14.12.    Freitag, 18:30 Uhr     Kabbalat Schabbat
  • 15.12.    Sonnabend, 10:30 Uhr    G’ttesdienst Wajigasch
  • 16.12.    Sonntag, 15 Uhr  Jahreshauptversammlung Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen e.V. (nicht öffentlich)
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„Chanukka-Feier einmal anders“

Sonntag, 9. Dezember 2018 um 16 Uhr

Zum Jahresende ein besonderer Leckerbissen: Jüdisches Lehrhaus Göttingen, Jüdische Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen und das Restaurant Begegnungsstätte Löwenstein laden zu einem besonderen „Lernnachmittag“ ein: Am 2. Adventssonntag gibt es ab 16 Uhr Musik, Tanz, Informationen zum jüdischen Lichterfest und für das kulinarische Wohlergehen Latkes mit Apfelmus, wärmende Getränke stehen zudem bereit.
Dank der Unterstützung der Kulturabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland ist es gelungen, die bekannte Gruppe KlezBanda nach Göttingen zu holen. Die Gruppe KlezBanda unter der Leitung des Berliner „Klezmer-Königs“ Jossif Gofenberg interpretiert auf eine besondere Weise jüdische Lieder, russische Chansons und internationale Songs – fröhlich und melancholisch zugleich, Klezmer aus der untergegangenen Welt des ukrainischen Stettl, Ganoven-Chansons aus dem Odessa längst vergangener Zeiten. Aber auch israelische Hits, Lieder aus einem jiddischen Musical oder Musik aus der Zeit der Shoa gehören zu ihrem Repertoire. Die Texte der Lieder handeln von Liebe, Tod und Leidenschaft, vom Alkohol und von der Unterwelt und werden auf Jiddisch, Russisch, Englisch, Deutsch, Griechisch und Hebräisch gesungen. Die Rhythmen reichen von Tango und Foxtrott bis Klezmer-Bulgar. Die Musiker spielen diese Lieder mit viel Gefühl und Temperament.
Informationen zu Chanukka sowie die traditionellen Latkes runden das etwa dreistündige Programm ab. Das Löwenstein versorgt zudem mit Glühwein aus israelischem Wein oder heiße Schokolade mit und ohne Rum sowie ausgewählten Gerichten und Getränken der herbstlich-winterlichen Speisekarte.

Dabei sein ist alles! Mitmachen ist wie immer sehr wertvoll!
Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und soll gegen 19 Uhr beendet sein.
Für das Konzert ohne Speisen wird ein Eintritt von 7 Euro pro Person ab 13 Jahren erhoben; für Konzert und Chanukka-Latkes sind 14 Euro zu entrichten.
Bei sozialen Härtefällen ist eine abwechende Regelung möglich.

Einmal im Monat – meistens am zweiten Mittwoch – bietet Wieland Ulrichs mit Freunden des KlezPo einen „Liederabend“ im Löwenstein an. Vorgestellt wird jeweils ein jiddischer Song. Treffen abends um 20 Uhr. Am 12. Dezember steht das Lied „As der Rebbe lakht“ auf dem Programm.

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„Die Kindertransporte 1938/39 – zwei Zeitzeugen berichten“

Im Rahmen des Bündnis 27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Freitag, 9. November 2018 um 19.30 Uhr
mit Dr. Peter Kurer und Marion Lamm, moderiert von Dr. Lucinda Martin

Fast 80 Jahre ist es her, dass in Deutschland in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 Synagogen bis auf die Grundmauern niederbrannten. Willfährige Gefolgsleute der Nationalsozialisten, angestachelt von SA- und SS-Mitgliedern, trieben binnen weniger Tage 400 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Tod.

Ab Ende November 1938 wurden Rettungsfahrten zu Pflegeeltern, Hostels oder Hei­men sowie später zu Internierungslagern mit Genehmigung der britischen Regierung unter anderem von jüdischen Gemeinden, Anglikanischer Kirche und der Glaubensgemeinschaft der Quäker organisiert. Diese „Kindertransporte“ für Tausende Jüdische Kinder führten bis Ende August 1939 außerdem in die Niederlande, nach Belgien, in die Schweiz – die später den Postkartenvertrieb zwischen den Kindern und den Familien organisierte – sowie nach Irland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Palästina und in die USA.

Dank der Unterstützung durch den Göttinger Quäker-Andachtskreis ist es gelungen, zur traditionellen „Lange Nacht der Erinnerung“ nach der Gedenkstunde am Mahnmal der ehemaligen Synagoge (18 Uhr) mit Dr. Peter Kurer (87) ein damals nach England verschicktes Kind, das heute in Manchester lebt, nach Göttingen einzuladen. Außerdem berichtet Marion Lamm, geb. Rauchman (89), die besondere Kontakte zur Jüdischen Kultusgemeinde für Göttingen und Südniedersachsen hat, über ihre Zeit in Schweden.

Die Einführung ins Thema sowie die Moderation liegt bei der Erfurter Historikerin Dr. Lucinda Martin.

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